Schach-WM in der Videoanalyse Figurentausch bringt Carlsen den Titel

Zwar ließ Magnus Carlsen in der zehnten Partie der Schach-WM einen Fehler seines Kontrahenten Viswanathan Anand ungenutzt. Dennoch schaffte der Norweger problemlos ein Remis und holte sich damit den Weltmeistertitel. SPIEGEL ONLINE zeigt die wichtigsten Spielzüge in der animierten Videoanalyse.

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Hamburg - In der zehnten Partie genügte Magnus Carlsen bei der Schach-WM gegen Viswanathan Anand das siebte Remis, um sich den Weltmeister-Titel zu sichern. 6,5:3,5 endete die Finalserie zugunsten des 22-jährigen Norwegers.

Anders als in der Partie zuvor ließ Carlsen den Titelverteidiger aus Indien gar nicht erst Druck aufbauen. Einen Fehler Anands nach gut zwei Stunden ließ er allerdings ungenutzt. Nach rund vier Stunden und 45 Minuten tauschten die Kontrahenten ihre Figuren, so dass kein Matt mehr möglich war.

Der internationale Großmeister Daniel King analysiert die zehnte und letzte Partie für Sie exklusiv in der animierten Videoanalyse. Klicken Sie hier, um zum Video zu gelangen.

buc/dpa



insgesamt 6 Beiträge
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haltetdendieb 22.11.2013
1. Habe ich doch schon vor Wochen gesagt: Carlsen-Bracker gewinnt die Schach-WM
Was bin ich da angefeindet worden. Nun sehr ihr es selbst. Carlsen ist ein Guter, der spielt Schach wie andere Sex machen, einfach intuitiv und immer am Limit! Herzlichen Glückwunsch nach Norwegen. Der wird jetzt die nächsten Jahrzehnte das Schach beherrschen wie Sebastian Vettel die Formel 1!
kurswechsler 22.11.2013
2. Tot
Zitat von sysopSPIEGEL ONLINE / ChessbaseZwar ließ Magnus Carlsen in der zehnten Partie der Schach-WM einen Fehler seines Kontrahenten Viswanathan Anand ungenutzt. Dennoch schaffte der Norweger problemlos ein Remis und holte sich damit den Weltmeistertitel. SPIEGEL ONLINE zeigt die wichtigsten Spielzüge in der animierten Videoanalyse. http://www.spiegel.de/sport/sonst/schach-wm-in-der-videoanalyse-a-935210.html
Ach ... ?! Werden die eigentlichen Partien nicht längst zwischen Computer . / . Mensch bestritten? und gewinnt dort nicht längst der Computer ibs. wenn er mit Weiß anzieht? Das Spiel ist so tot, wie ein computerisierter Vettel, der seine Renngurken fährt.
Gerdd 23.11.2013
3. Computer-Schach? Wie retro!
Zitat von kurswechslerAch ... ?! Werden die eigentlichen Partien nicht längst zwischen Computer . / . Mensch bestritten? und gewinnt dort nicht längst der Computer ibs. wenn er mit Weiß anzieht? Das Spiel ist so tot, wie ein computerisierter Vettel, der seine Renngurken fährt.
Mit dem Schachcomputer den Weltmeister schlagen, das war gestern - genauer gesagt, 1997. Deep Blue hiess das Geraet. Mittlerweile haette man ein vielfaches der Rechenkapazitaet zur Verfuegung, aber das waere ja keine Herausforderung mehr. So hat man sich auf Quizshows kapriziert. Nicht "Wer wird Millionaer", sondern "Jeopardy", weil man das eben auch gegen Menschen spielen kann. Das war 2011 und das Programm hies "Watson." Beim Schachspielen ging es hauptsaechlich darum, schnell zu rechnen. Bei Watson geht es darum, Informationen als "Wissen" zu verarbeiten und damit dem menschlichen Denken naeherzukommen. Das scheint zu einem erstaunlichen Grad gelungen zu sein, und so wird Watson heute auf verschiedene Wissensgebiete, zum Beispiel aus der Medizin, angesetzt, wo er erstaunlich nuetzliche Ergebnisse produziert. Nicht auszudenken, was Watson fuer die NSA tun koennte ... kein "computerisierter Vettel" - eher eine computerisierte Stasi.
jadota 23.11.2013
4. King fragt:
"Was macht Carlsten jetzt? [nach dem WM-Sieg?]" ............... > Ich denke 1) er freut sich ............... > 2) er feiert ............... > er spielt weiter Schach, weil es das sichtlich genießt.
jadota 23.11.2013
5. Gratuliere
Das war ganz großer Fußball. Weiß hat gewonnen. Am Ende blieben nur die Torwarte. Ohne Ball. 0-0 Das Feld war minimal. Keine Bambule im Stadion. Ohne Bier, ohne Doping. Das geht doch.
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