Schwimm-WM DSV-Wasserballer verlieren trotz Aufholjagd

2:8 lagen die deutschen Wasserballer bei der Schwimm-WM von Barcelona schon im Rückstand, dann starteten sie eine furiose Aufholjagd: Dennoch reichte es am Ende gegen Titelverteidiger Italien nicht mehr. Die Chancen zum Weiterkommen sind nach wie gegeben. 

Wasserball-Nationalspieler Rohe: Niederlage trotz Aufholjagd
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Wasserball-Nationalspieler Rohe: Niederlage trotz Aufholjagd


Hamburg - Deutschlands Wasserballer haben ihr zweites Gruppenspiel bei der Schwimm-WM gegen Weltmeister Italien wie erwartet verloren, aber Zuversicht für die weiteren Aufgaben getankt. "Das war nicht schlecht gegen den Weltmeister. Das war ein positives Signal für das Spiel gegen Rumänien, dass wir Kraft bis zur letzten Sekunde haben", erklärte Bundestrainer Nebojsa Novoselac am Mittwochabend. Gegen den Olympia-Zweiten unterlag die neuformierte Mannschaft am Ende achtbar 8:10 (1:3,1:3,3:3,3:1).

Erfolgreichste deutsche Torschützen waren Julian Real und Andreas Schlotterbeck mit jeweils zwei Treffern. "Wir haben gezeigt, dass wir gegen ein Weltklasse-Team mithalten können. Das ist psychologisch ganz wichtig", sagte Kapitän Moritz Oeler mit Blick auf die starke Schlussphase. Das Team merke, dass in der Zukunft einiges drin sei. "Das ist ganz wichtig." Die Deutshen lagen bereits 2:8 im Rückstand, bevor sie eine Aufholjagd starteten.

Da zuvor Kasachstan gegen die höher eingeschätzten Rumänen überraschend 7:4 gewonnen hatte, ist die Gruppenkonstellation vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Rumänien am Freitag hinter dem höchstwahrscheinlichen Gruppensieger Italien noch offen. Der deutsche 9:8-Zittersieg gegen den Asien-Vertreter zum WM-Auftakt gewann nachträglich an Wert.

Da bei dieser WM erstmals alle 16 Teilnehmer in die K.o.-Spiele gehen, geht es in der Vorrunde darum, einen günstigen Gegner zu erwischen. Verliert Deutschland gegen Rumänien am Freitag, drohen als Gruppenletztem im Achtelfinale am Sonntag der Olympia-Dritte Serbien oder die starken Ungarn. Australien wäre bei einem Sieg und Gruppen-Platz zwei ein machbarer deutscher Achtelfinal-Gegner.

aha/dpa



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