Schwimmen Drei Jahre Sperre für gedopte Schwimmer

Den beiden chinesischen Athleten wurde die Einnahme von Clenbuterol nachgewiesen. Beide wurden bereits im Wiederholungsfall verurteilt.


Zwei chinesische Schwimmer sind vom Weltverband Fina wegen Dopings im Wiederholungsfall für drei Jahre gesperrt worden. Wang Wei und Xiong Guoming sind die beiden Sünder, deren Urinproben Spuren des Kälbermastmittels Clenbuterol aufwiesen.
Unklar blieb, warum die beiden Athleten anstelle der für Wiederholungstäter üblichen lebenslangen Sperre lediglich mit drei Jahren bestraft wurden. Fina-Exekutiv-Direktor Cornel Marculescu meinte nur: "Sie hatten schon zwei Jahre, also sind sie insgesamt für fünf Jahre ausgeschlossen."
Xiong war einer von sieben Schwimmern, die 1994 bei den Asienspielen der Einnahme des leistungssteigernden anabolen Steroids DHT überführt worden waren.

Außer den Sperren für die beiden Chinesen hatte die Fina am Montag bereits den jeweils vierjährigen Bann für die beiden Langstrecken-Schwimmer David Meca-Medina (Spanien) und Igor Majcen (Slowenien) wegen der Einnahme von Nandrolon bekannt gegeben. Dadurch wurde der Rostocker Andre Wilde nachträglich zum Sieger des Ozean-Marathons vor Atlantic City erklärt.
Vorerst vom Wettkampfgeschehen ausgeschlosen wurden auch Synchronspringerin Tracy Bonner (USA) für ein Jahr wegen der Einnahme von Amphetaminen und die Weltmeisterin im Wasserspringen vom Drei-Meter-Brett, Julia Pachalina aus Russland, die wegen eines positiven Koffein-Tests zwei Monate aussetzen muss.



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