Segel-Regatta Australische Yacht siegt in Hobart

Einen Tag nach der dramatischen Rettungsaktion vor der Küste von New South Wales ist die Hochseeregatta Sydney-Hobart zu Ende gegangen. Als erste Yacht erreichte die "Wild Oats" das Ziel - und feierte damit eine Premiere in dem traditionellen Rennen.


Hobart - Wie schon 2005 hatte die Wild Oats aus Australien die 628 Seemeilen von Sydney bis nach Hobart an der Südküste Tasmaniens am schnellsten zurückgelegt. Dass das selbe Schiff zweimal in Folge gewinnt, war in der bisher 42-Jährigen Geschichte des Wettbewerbes noch nicht vorgekommen. Das 30 Meter lange Boot kreuzte nach zwei Tagen, acht Stunden, 50 Minuten und 49 Sekunden in führender Position die Ziellinie, verpasste dabei aber den Streckenrekord aus dem vergangenen Jahr um knapp 14 Stunden. Hinter der "Wild Oats" kam die australische "Ichi Ban" mit einem Rückstand von mehr als 40 Seemeilen auf den zweiten Platz.

Segelyacht Wild Oats: Zweiter Sieg bei Sydney-Hobart
AFP

Segelyacht Wild Oats: Zweiter Sieg bei Sydney-Hobart

Neun von 78 gestarteten Schiffen erreichten das Ziel dagegen nicht. Bei stürmischer See war gestern auf der neuseeländischen Yacht "Maximus" der Mast gebrochen. Sechs Segler wurden dabei verletzt, drei von ihnen mussten mit einem Hubschrauber abtransportiert werden. Auch die "Koomooloo" (Australien) geriet in Seenot und sank später. Alle acht Besatzungmitglieder konnten jedoch gerettet werden. Ein Mastbruch auf der niederländischen "ABN Amro One" verlief dagegen glimpflich.

mt/sid



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