Tennis Serena Williams gewinnt zum fünften Mal die US Open

Serena Williams hat ihren Titel bei den US Open verteidigt und zum fünften Mal das Grand-Slam-Turnier in New York gewonnen. Die US-Amerikanerin besiegte die Weltranglisten-Zweite Viktoria Asarenka aus Weißrussland und zog mit ihrem erneuten Triumph in Flushing Meadows mit Steffi Graf gleich.

Tennisprofi Williams: Freude über Sieg gegen Asarenka
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Tennisprofi Williams: Freude über Sieg gegen Asarenka


Hamburg - Tennisprofi Serena Williams hat zum fünften Mal im Finale der US Open triumphiert und damit ihren 17. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier gefeiert. Die 31-jährige US-Amerikanerin setzte sich in einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels gegen die Weißrussin Viktoria Asarenka 7:5, 6:7 (6:8), 6:1 durch. Durch den Erfolg in 2:45 Stunden zog die Weltranglisten-Erste mit Steffi Graf gleich, die ebenfalls fünfmal in New York den Titel holte.

"Ich fühle mich definitiv deutlich besser mit einem zweiten Grand-Slam-Titel in diesem Jahr", sagte Williams, die 2013 auch die French Open gewonnen hat, in Australien und Wimbledon aber früh ausschied. "Ich habe im ganzen Turnier ziemlich stabil gespielt, heute habe ich wahrscheinlich nicht mein bestes Tennis gezeigt, aber dass ich den Sieg trotzdem in der Tasche habe, ist phantastisch."

Williams fehlt jetzt nur noch ein Erfolg bei einem der vier wichtigsten Turniere, um zu Chris Evert und Martina Navratilova (je 18 Siege) aufzuschließen. "Noch bin ich da nicht. Noch sind sie von den Zahlen her größer als ich", sagte Williams.

Auch vor einem Jahr hatte Williams das Finale gegen Asarenka in drei Sätzen für sich entschieden. Die 24 Jahre alte Australian-Open-Siegerin von 2012 und 2013 verpasste damit ihren dritten Grand-Slam-Erfolg. "Sie war heute konstanter und hat in den entscheidenden Momenten ihre Chancen genutzt. Ich habe getan, was ich konnte, aber sie hat am Ende den Sieg verdient", sagte Asarenka.

Williams drehte immer mehr auf

Zum ersten Mal seit zehn Jahren standen sich die beiden topgesetzten Spielerinnen im Finale von Flushing Meadows gegenüber. Die Weltranglisten-Zweite Asarenka schien anfangs mit dem heftigen Wind besser zurechtzukommen als Williams. Die Titelverteidigerin wirkte in den ersten Spielen des ersten Satzes nicht so konzentriert und fokussiert wie im bisherigen Turnierverlauf. Nur 16 Spiele hatte die 31-Jährige bis zum Finaltag abgegeben. Asarenka aber erwies sich wie schon im vergangenen Jahr als erster echter Prüfstein.

Zweimal schon hatte die Weißrussin in diesem Jahr Williams bezwungen, zuletzt bei der US-Open-Generalprobe im Endspiel von Cincinnati. Doch je länger das Match dauerte, desto stärker wurde die Nummer eins. Nach 58 Minuten nutzte sie ihren ersten Satzball zum 7:5. Mit einem Doppelfehler gab die 24-Jährige ihr Aufschlagsspiel zum 1:4 ab.

Doch dann gelang Asarenka zunächst noch die Wende. Als Williams bei 5:4- und 6:5-Führung jeweils zum Matchgewinn aufschlug, brachte sie ihren Aufschlag nicht durch. Die Entscheidung fiel im Tiebreak - zugunsten Asarenkas. Anschließend aber drehte Williams auf und gestattete ihrer Gegnerin im dritten Satz nur noch ein Spiel.

Für den Titel erhält sie einen Siegerscheck über 2,6 Millionen Dollar. Weil sie auch die US-Open-Serie, die Gesamtwertung der Vorbereitungsturniere auf Hartplatz, gewann, gab es eine Million Dollar dazu. Damit hat Williams als erste Spielerin mehr als 50 Millionen Dollar an Preisgeld verdient.

psk/dpa

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