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25. September 2013, 12:45 Uhr

Spielmanipulation

Zwölf Jahre Sperre für Snooker-Profi Lee

Harte Strafe für Stephen Lee: Der Snooker-Profi ist vom Weltverband wegen Spielmanipulation für zwölf Jahre gesperrt worden. Er soll insgesamt sieben Partien verschoben haben. Auch die Verfahrenskosten in fünfstelliger Höhe muss er zahlen.

Hamburg - Der Snooker-Weltverband hat den englischen Profi Stephen Lee wegen angeblicher Spielmanipulationen für zwölf Jahre gesperrt. Der Verband gab das Urteil gegen den 38-Jährigen am Mittwoch bekannt, nachdem er bereits zuvor für schuldig befunden worden war.

Lee bestreitet jedoch weiter, 2008 und 2009 insgesamt sieben Partien verschoben zu haben, darunter eine bei der Weltmeisterschaft 2009. Ihm wird zur Last gelegt, absichtlich einzelne Spiele innerhalb eines Matches verloren zu haben, weil es darauf ebenso Wetten gegeben haben soll wie auf das exakte Endergebnis.

Der ehemalige Weltranglistenfünfte ist seit Oktober 2012 suspendiert und dürfte erst wieder an seinem 50. Geburtstag antreten. Er muss auch die Verfahrenskosten in Höhe von umgerechnet 47.000 Euro tragen.

Weltmeister Ronnie O'Sullivan hatte zuletzt für Spekulationen gesorgt, dass Betrug im Snooker weit verbreitet sein könnte. Er habe gehört, dass auch viele andere Spieler absichtlich verlieren würden, behauptete der Engländer, schränkte jedoch ein, er verfüge nicht über konkrete Beweise. Der Australier Quinten Hann war 2006 für acht Jahre gesperrt worden.

bka/dpa

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