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13. Dezember 2018, 15:04 Uhr

Verunglückte Rennfahrerin

Flörsch fährt auch 2019 für ihren bisherigen Rennstall 

Knapp einen Monat nach ihrem schweren Unfall im Formel-3-Finale beginnt Pilotin Sophia Flörsch wieder mit dem Training. Im Frühjahr will sie wieder Rennen fahren.

Gute Nachrichten für Nachwuchsrennfahrerin Sophia Flörsch: Nachdem die 18-Jährige beim Formel-3-Finale auf dem engen Stadtkurs von Macao mit ihrem Rennwagen und mehr als 250 Stundenkilometern in die Schutzplanken krachte, will sie nun wieder mit dem Training beginnen. Flörsch fährt für ihren bisherigen Rennstall, dem niederländischen Van-Amersfoort-Team, in der kommenden Saison im "Formula European Masters".

"Ich kann jetzt schon wieder mit leichtem Training beginnen und hoffe, dass ich dann im Frühjahr wieder in mein Rennauto steigen kann", sagte Flörsch, die sich bei ihrem schweren Unfall den siebten Halswirbel gebrochen hatte und elf Stunden lang operiert werden musste.

Mit ihrem Team will sie 2019 in der Nachwuchsrennserie der Formel 3 an den Start gehen, die an allen Rennwochenenden im Rahmen der DTM ausgetragen wird. "Wenn meine Reha gut verläuft und ich nicht mit einem Rückstand in die Saison gehe, ist mein Ziel, regelmäßig in die Top fünf zu kommen und auch den einen oder anderen Sieg zu feiern", sagte Flörsch.

Ihren Rücken und Nacken darf die 18-Jährige noch nicht voll belasten. "Als ich das Video vom Unfall zum ersten Mal gesehen habe, fühlte sich das schon etwas surreal an. Ich weiß, dass ich viel Glück gehabt habe", sagte sie.

Die DTM-Saison beginnt am 3. Mai 2019 auf dem Hockenheimring.

ngo/dpa

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