Sperre: Linford Christie nicht nach Sydney

Die drei Briten Linford Christie, Doug Walker und Gary Cadogan sind vom Internationalen Leichtathletik-Verband wegen Dopings zu zwei Jahren Sperre verdonnert worden - trotz vorherigen Freispruchs ihres nationalen Verbandes.


Monte Carlo - Linford Christie, der 100-Meter-Olympiasieger von 1992, war im Februar 1999 bei einem Hallen-Meeting in Dortmund positiv getestet worden. Das Schiedsgericht des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) sprach am Montag die Sperre wegen Dopings mit dem Muskelaufbau-Präparat Nandrolon aus und ignorierte damit den Freispruch des britischen Verbandes.

Während diese endgültige Entscheidung für Christie lediglich bedeutet, keine Sydney-Akkreditierung als Trainer zu erhalten, könnte die Sperre bis zum 13. Februar 2001 für den 200-Meter-Europameister Doug Walker einen erheblichen Karriereknick darstellen. Der ebenfalls suspendierte 400-Meter-Hürdenläufer Gary Cadogan hat sich bereits aus dem aktiven Geschehen zurückgezogen.



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