Universiade Südkorea nutzt den Heimvorteil

Südkorea ist der große Gewinner der 28. Universiade gewesen. Auch Russland und China waren stark. Aus deutscher Sicht überzeugte Fabian Hambüchen.

Universiade-Stadion von Gwangju: Südkorea hat abgesahnt
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Universiade-Stadion von Gwangju: Südkorea hat abgesahnt


Nach zwölf Wettkampftagen ist im südkoreanischen Gwangju die 28. Sommer-Universiade zu Ende gegangen. Die Heimmannschaft sammelte 47 Goldmedaillen und insgesamt 108 Plaketten. Die Südkoreaner dominierten vor allem im Judo, Badminton, Bogenschießen und Taekwondo. Es folgten Russland mit 34 Mal Gold (122 Medaillen) und China mit ebenfalls 34 Mal Gold (72).

Die Studenten aus Deutschland landeten im Gesamtklassement auf dem zwölften Platz mit fünf Mal Gold (18). Turnstar Fabian Hambüchen hatte dabei seine Rolle als Mitfavorit für die Reck-Entscheidung der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro nachdrücklich unterstrichen und sich seinen Premiere-Titel bei einer Universiade gesichert.

Mehr als 8000 Sportler von 3300 Universitäten in 146 Ländern waren nach Angaben des Weltverbands für den Hochschulsport Fisu in Südkorea am Start und kämpften in 21 Sportarten um Medaillen. Nachbar Nordkorea hatte aus politischen Gründen abgesagt. Am Ende der Schlusszeremonie wurde die Fisu-Flagge an den Gastgeber der nächsten Sommer-Universiade 2017 in Taipeh übergeben.

aha/dpa



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