Radsport-Verband Schenk kandidiert als Präsidentin

Jetzt ist es offiziell: Sylvia Schenk tritt als Gegenkandidatin zu Rudolf Scharping bei der Wahl zum neuen BDR-Präsidenten an. Scharping hatte kürzlich verkündet, doch wieder für das Amt zur Verfügung stehen zu wollen. Schenk hatte dem Verband bereits von 2001 bis 2004 vorgestanden.

Ex-BDR-Chefin Schenk: Erneute Kandidatur
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Ex-BDR-Chefin Schenk: Erneute Kandidatur


Hamburg - Sylvia Schenk soll am kommenden Samstag bei den Präsidiumswahlen des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) in Gelsenkirchen als Gegenkandidatin zum Amtsinhaber Rudolf Scharping antreten. Das erklärte der württembergische Landespräsident Hans Lutz. "Ich habe sie zur Wahl vorgeschlagen. Wir stimmen in der Ansicht überein, dass die Basis im BDR groß genug ist, dass sich Frau Schenk dort wiederfindet", sagte Lutz, 1976 Olympiasieger mit dem Bahnvierer. Schenk hatte den Verband bereits zwischen 2001 und 2004 geleitet.

Gleichzeitig schickte Doppel-Olympiasieger Robert Bartko ein Bewerbungsschreiben als neuer Kandidat für das Vizepräsidentamt Leistungssport an alle Landesverbände.

Scharping hatte vor wenigen Tagen verkündet, doch noch einmal für das Amt kandidieren zu wollen. Erst vor rund drei Wochen hatte der Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) noch ausgeschlossen, für eine dritte Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Der ehemalige SPD-Vorsitzende und Verteidigungsminister, der inzwischen als Firmenberater unter anderem in China aktiv ist, steht seit März 2005 an der Spitze des BDR.

Dass seine Vorgängerin als Gegenkandidatin antrete, mache ihm keine Sorgen, so Scharping: "Frau Schenk ist nicht Gegenstand meiner Überlegungen."

psk/dpa



insgesamt 3 Beiträge
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order66 19.03.2013
1. Es ist an der Zeit
Schar-Ping abzulösen und die liegen gebliebene Arbeit zu erledigen. Vielleicht wird es ja besser und die verschiedenen Sparten im Radsport arbeiten endlich gemeinsam gegen die UCI, die lax Dopingpolitik und das Pöstchengeschiebe.
Lankoron 19.03.2013
2. Es ist doch egal
ob Schenk oder Scharpung...es sind beides Handlanger des Dopingradsports. Einen Neuanfang kann nur ein neuer Präsident schaffen, so ist das ganz nur ein Postengeschiebe. Aufarbeitung, kritische Nachfragen etc wird es mit beiden nicht geben.
tomkey 20.03.2013
3. Unwissenheit
Zitat von Lankoronob Schenk oder Scharpung...es sind beides Handlanger des Dopingradsports. Einen Neuanfang kann nur ein neuer Präsident schaffen, so ist das ganz nur ein Postengeschiebe. Aufarbeitung, kritische Nachfragen etc wird es mit beiden nicht geben.
Da liegen sie aber völlig daneben. Sie sollten sich über Sylvia Schenk informieren! Keine andere deutsche Sportfunktionärin engagiert sich wie Frau Schenk für Transparenz und gegen Doping und Korruption! Sylvia Schenk (http://de.wikipedia.org/wiki/Sylvia_Schenk)
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