Oberschenkelverletzung Zverev bangt um Australian-Open-Teilnahme

Am Sonntag spielte er noch das Hopman-Cup-Finale, am Montag folgte eine Verletzung: Alexander Zverev hat seine Teilnahme am Turnier in Adelaide abgesagt. Für die Australian Open bestehe aber Hoffnung.

Alexander Zverev
TONY MCDONOUGH/EPA-EFE/REX

Alexander Zverev


Der Weltranglistenvierte Alexander Zverev bangt um die Teilnahme an den Australian Open (14. bis 27. Januar). Der 21-Jährige sagte seinen Start bei der World Tennis Challenge in Adelaide nach einer am Montag im Training erlittenen Oberschenkelzerrung ab. Er werde ein paar Tage pausieren und versuchen, rechtzeitig für das Grand-Slam-Turnier in Melbourne fit zu werden, teilte Zverev mit.

Zverev hatte zusammen mit Angelique Kerber am Sonntag das Hopman-Cup-Finale in Perth gegen das Schweizer Duo Belinda Bencic und Roger Federer 1:2 verloren. Am Sonntagabend war er nach Adelaide geflogen, wo er am Montagabend bei der World Tennis Challenge gegen den Kroaten Borna Coric spielen sollte.

Zverev war bei den Australian Open 2017 und 2018 jeweils in der dritten Runde ausgeschieden. Sein bisher bestes Resultat bei einem Grand-Slam-Turnier ist das Viertelfinale bei den French Open 2018. Im November vergangenen Jahres gewann er als erster Deutscher seit 23 Jahren die ATP World Tour Finals, es war der größte Erfolg seiner Karriere.

mon/sid



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jean-baptiste-perrier 07.01.2019
1. Keine Sorge!
Einerseits ist das bitter für die Zuschauer in Adelaide. Andererseits gehören solche "Verletzungen" für alle Turniere direkt vor einem Grand Slam Turnier zum Risiko. Es sei denn, die antretenden Spieler haben eine längere Pause vorher und sind auf das Vorbereitungsturnier angewiesen. Zverev hatte hingegen ja jetzt beim Hopman Cup schon genügend Match-Praxis. Und in Melbourne hatte es in den letzten Tage auch schon mal 43 Grad Celsius! Das dann angelegt als Best-of-Five über zwei Wochen, da sollte man schon frisch anreisen, wenn man weit kommen will. Und so halte ich auch eine Titelverteidigung von Angelique Kerber jetzt in Sydney für ausgeschlossen nach den Erfahrungen im letzten Jahr, als sie im Halbfinale bei den AO gegen Halep mehr tot als lebendig war (nach ihren Serien-Siegen beim Hopman Cup und in Sydney) und dennoch beinah gewonnen hätte. Den Titel in Sydney 2018 wollte sie letztes Jahr unbedingt haben, da ihr letzter Turniersieg davor die US Open 2016 war und sie sich noch nicht sicher war, ob sie bei AO schon wieder ganz vorne um den Titel mitspielen würde.
biglewbowski 07.01.2019
2. @jean-baptiste
Kerber kann nichts verteidigen, was sie nicht besitzt. Fissette hatte letztes Jahr zwar gesagt, Sydney hätte im Vorwege zu viel Kraft gekostet, das Aufeinandertreffen mit Halep war in diesem Zusammenhang aber auch das maximal ungünstigste Los. Wäre das anders gelaufen, hätte Wozniacki keine Sonne gesehen,weder gegen Kerber noch Halep, die beim und nach dem Finale körperlich und mental fertig war, wie sie im Laufe des Jahres eingestand. Und Zverev wird auf jeden Fall antreten, das mag auch taktisches Geplänkel sein.
jean-baptiste-perrier 07.01.2019
3. @biglewbowski
Hey, Dude bei Zverev scheinen wir uns ja einig zu sein, dass das jetzt eine taktische (sprich erfundene) "Verletzung" ist. Aber wieso kann Kerber "nichts verteidigen, was sie nicht besitzt."? Sie hat das Turnier in Sydney 2018 doch gewonnen! Also ist sie dieses Jahr in Sydney Titelverteidigerin! Oder wie? Sie wird ihn nicht verteidigen, um ihrerseits Kräfte zu sparen für die AO. Dass Halep ihrerseits nach dem Battle im Halbfinale mit Kerber im Finale nicht mehr frisch war, da sind wir uns einig. Wozniacki hatte da wirklich den einfacheren Weg ins Finale. Andererseits hat Wozniacki großartig im Finale gespielt und auch verdient gewonnen. Alles jetzt nur auf die Erschöpfung von Halep zu schieben, ist mir zu billig. Halep hatte im Finale ja auch ihre Chancen. Da kam aber eher ihre mentale Schwäche in großen Endspielen zum Tragen. Wozniacki kam mit dem Druck endlich mal ein Grand Slam Turnier zu gewinnen besser zurecht als Halep (IMO). Da Halep sich dann später auch noch (bei den French Open) von dieser Last befreit hat, kann man sich jetzt allseits auf das eigentliche Spiel konzentrieren.
biglewbowski 08.01.2019
4. @jean
sorry, Kommando zurück. Seit Kindheitstagen ist für mich immer in Sydney der GrandSlam. Das bekomme ich nicht mehr raus. Natürlich hat Kerber das zu verteidigen!
jean-baptiste-perrier 09.01.2019
5. Sydney wäre Grand Slam würdig!
Dude, du müsstest schon richtig alt sein, da die Australian Open seit 1972 durchgängig in Melbourne ausgetragen werden. Anyway. Ich bin mir sicher gäbe es im Bowling Grand Slam Turniere, dann würde das wichtigste in Sydney stattfinden! In Wimbledon gibt es zwar auch einige Bowling Center. Dort bekommt man aber keine White Russian Cocktails und es gibt da zuviele Nihilisten. In Sydney habe ich noch nie einen Nihilisten getroffen! Gut, vielleicht nur weil ich noch nie in Sydney war? Die Antwort ist mir zu simpel. Das ist in etwa so subtil wie eine Kakerlake, die über einen weißen Teppich kriecht! Gibt aber Schlimmeres auf dem Teppich als eine Kakerlake, nicht wahr Dude!?
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