Auf den Spuren von Serena Williams 17-jährige Anisimova gewinnt ersten WTA-Titel

In den USA müssen sich die Tennisfans offenbar keine Sorgen um den Nachwuchs machen: Nachwuchshoffnung Amanda Anisimova hat ihren ersten WTA-Titel gewonnen - inklusive Bestmarke.

Amanda Anisimova gewann in Bogota ihr erstes WTA-Turnier
Leonardo Munoz / EPA-EFE/REX

Amanda Anisimova gewann in Bogota ihr erstes WTA-Turnier


Die 17 Jahre junge Tennisspielerin Amanda Anisimova hat ihr erstes WTA-Turnier gewonnen und eifert damit Superstar Serena Williams nach. Anisimova gewann im Finale im kolumbianischen Bogota gegen die Australierin Astra Sharma 4:6, 6:4, 6:1. Anisimova ist damit die jüngste US-Amerikanerin seit Williams 1999 in Indian Wells, die einen Titel auf der WTA-Tour geholt hat.

In der ersten Runde des Sandplatzturniers hatte Anisimova die frühere Wimbledonfinalistin Sabine Lisicki geschlagen. Für ihren Sieg über die Deutsche benötigte sie ebenfalls drei Sätze. Anisimova gewann mit ihrem ersten WTA-Titel ein Preisgeld in Höhe von 43.000 Dollar (rund 38.000 Euro).

Anisimova schaffte den Durchbruch zu den Profis bereits 2018 im Alter von 16 Jahren, als sie in Indian Wells Wimbledonsiegerin Petra Kvitova schlug. Bei den Australian Open 2019 besiegte Anisimova die Weißrussin Aryna Sabalenka und drang bis ins Achtelfinale vor. Dort verlor sie gegen Kvitova.

ptz/sid

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insgesamt 2 Beiträge
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tombadil1 15.04.2019
1.
Ja die Kleine spielt gut Tennis, aber es gibt momentan viele junge Talente auf der WTA-Tour. Andreescou zum Beispiel. Nur weil jemand jetzt das erste Turnier gewonnen hat, heißt das noch lange nicht, dass aus ihr mal ein Superstar wird und schon gleich nicht, dass sie Serena beerben werden kann. Was Serena geleistet hat ist eine absolute Ausnahmeleistung. Bitte nicht immer so übertreiben bei den jungen Talenten. Nicht jeder der mal ein Feld-Wald-und-Wiesen-Turnier gewonnen hat, wird auch Superstar.
jean-baptiste-perrier 16.04.2019
2. Schon bemerkenswert
17 ist im heutigen Tennis was anderes als früher. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gibt mittlerweile die Generation 30+ den Ton an. Mit 27, 28 kommen bei vielen erst größere Erfolge. Von daher ist das schon bemerkenswert. Boris Becker gewann seinen dritten und letzten Wimbledon Titel mit 21 Jahren (1989)! Es waren andere Zeiten in denen man mit Talent allein schon auftrumpfen konnte. Heute zählt Erfahrung viel mehr (siehe A. Zverev).
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