Tennis Als Nummer 455 der Welt - Stebe unterliegt im Final-Debüt

Eineinhalb Jahre musste Cedrik-Marcel Stebe verletzt pausieren. Nach seiner Rückkehr hatte er vor dem Tennisturnier in Gstaad noch kein Spiel gewonnen. Nun verlor er erst im Finale - es war sein erstes überhaupt.

Mit diesem Erfolg hätte Cedrik-Marcel Stebe wohl selbst nicht gerechnet
FABRICE COFFRINI / AFP

Mit diesem Erfolg hätte Cedrik-Marcel Stebe wohl selbst nicht gerechnet


Der ehemalige Davis-Cup-Spieler Cedrik-Marcel Stebe hat die Krönung seiner erfolgreichen Woche in Gstaad verpasst. Der 28-Jährige verlor das Finale gegen Albert Ramos-Viñolas 3:6 und 2:6. Stebe war als Nummer 455 der Weltrangliste der am schlechtesten platzierte Endspielteilnehmer bei einem ATP-Turnier seit zehn Jahren.

Der Deutsche startete vielversprechend in sein erstes ATP-Finale überhaupt, nahm seinem Kontrahenten gleich das erste Aufschlagspiel ab. Nach zwei eigenen Service-Verlusten musste er aber den ersten Satz abgeben. Den zweiten Durchgang dominierte die Nummer 85 der Welt aus Spanien von Beginn an. Nach 1:21 Stunden verwandelte Ramos-Viñolas seinen ersten Matchball.

In der ersten Runde des Sandplatzturniers hatte Stebe sein erstes Hauptfeld-Match seit September 2017 gewonnen. Am Samstag hatte Stebe sein Viertel- und Halbfinale bestreiten müssen, weil sein Spiel am Freitag wegen schlechten Wetters abgesagt wurden war.

Erst im April war er nach mehr Verletzungspause und drei Operationen am rechten Handgelenk auf die Tour zurückgekehrt. Stebe hatte überhaupt nur dank des "Protected Ranking" am mit 586.140 Euro dotierten Turnier teilnehmen dürfen. Diese Möglichkeit zur Beantragung dieses "geschützten Listenplatzes" steht jedem länger verletzten Spieler auf der Profitour zu. Für den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere kassiert Stebe 48.870 Euro Preisgeld und klettert unter die Top 300 der Weltrangliste.

svs/dpa/sid



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mythoughts 29.07.2019
1. Trotz Finalniederlage ...
Glückwunsch an CMS für eine grandiose Turnierwoche! Dass nach 6 Sätzen am Samstag und vielen Regenunterbrechungen zum Schluss der Tank leer war, ist nur zu verständlich. Trotzdem eine grandiose Turnierwoche! Wenn es einer verdient hat, dann CMS nach seiner nicht enden wollenden Verletzungsmisere. Glück und Gesundheit für den Rest des Jahres!
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