Tennis Haas in Monte Carlo weiter

Im Gegensatz zu seinen Daviscupkollegen Nicolas Kiefer und David Prinosil hat Thomas Haas beim Masters-Turnier in Monte Carlo die zweite Runde erreicht.


Thomas Haas bleibt im Rennen
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Thomas Haas bleibt im Rennen

Monte Carlo - Der in Florida lebende Hamburger gewann nach dreiwöchiger Verletzungspause am Dienstag 6:0, 6:1 gegen den Weißrussen Max Mirnyi. Der einzige noch im Wettbewerb verbliebene deutsche Tennisprofi trifft nun auf den Ex-Weltranglistenersten Carlos Moya aus Spanien, der den Schweizer Marc Rosset 6:4, 6:4 ausschaltete.

Nicolas Kiefer aus Holzminden und der Amberger David Prinosil waren bereits am Ostermontag beim mit 2,95 Millionen Dollar dotierten ATP-Turnier ausgeschieden. Rainer Schüttler aus Bad Homburg erwischte es 24 Stunden später mit 2:6, 6:4, 3:6 gegen den Schweden Thomas Enqvist.

Haas ist noch immer nicht beschwerdefrei

Allerdings war Haas trotz einer Bandage an seinem linken Fuß noch immer nicht beschwerdefrei. "Ich habe es beim Match gefühlt. Wenn es jetzt sehr wehtun sollte, werde ich am Mittwoch eventuell nicht spielen."

Haas stand erstmals seit seiner Knöchelverletzung, die er sich am 26. März dieses Jahres beim Masters-Turnier in Miami zugezogen hatte, wieder auf dem Platz. Bei seinem Comeback profitierte er auch von einem harmlosen Kontrahenten und verwandelte nach nur 62 Minuten seinen ersten Matchball.

Mirnyi war kein ernsthafter Gegner

Der wie Haas 23 Jahre alte Mirnyi brachte nur 37 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld und produzierte zehn Doppelfehler. Haas nahm dem 34. der Weltrangliste alle Aufschlagspiele ab und ließ den einzigen Spielverlust bei eigenem Service zu.

Auf der Suche nach einem festen Coach will sich Haas an den früheren Wimbledonsieger Michael Stich wenden. "Ich hatte beim Daviscup in den Niederlanden keine Gelegenheit, mit ihm zu sprechen", sagte Haas, der aber skeptisch ist, ob Stich permanent mit zu Turnieren reisen möchte.



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