101. Turniersieg des Schweizers Federer gewinnt im "Elfmeterschießen" gegen angeschlagenen Isner

In Miami hat Roger Federer seinen 101. Sieg errungen. Für seinen Sieg gegen den Aufschlagspezialisten John Isner benötigte der Schweizer nur 63 Minuten.

Roger Federer hält die Siegestrophäe in die Luft.
Julian Finney / AFP

Roger Federer hält die Siegestrophäe in die Luft.


Roger Federer hat zum vierten Mal das ATP-Turnier in Miami gewonnen. Der Schweizer setzte sich im Finale nach 63 Minuten gegen den Amerikaner John Isner 6:1, 6:4 durch. Für den 37 Jahre alten Grand-Slam-Rekordsieger war es der 101. Turniersieg seiner Karriere. Federer stand zum 50. Mal im Finale eines Masters-Turniers.

Der Weltranglistenneunte Isner ging als Titelverteidiger ins Endspiel. Federer hatte die Begegnung mit dem Aufschlagspezialisten im Vorfeld mit Elfmeterschießen im Fußball verglichen. Es ginge darum, möglichst viele Bälle zu halten. Beim Finale nahm Federer seinem Gegenüber direkt das erste Aufschlagspiel ab. Nach 25 Minuten nutzte Federer seinen zweiten Satzball zur Führung.

Im Halbfinale hatte Isner den 18 Jahre alten Félix Auger-Aliassime aus Kanada bezwungen. Gegen Federer im Endspiel erlitt Isner im zweiten Satz eine Fußverletzung und ließ sich behandeln - am Ende war er sichtlich angeschlagen. Für Federer war es der sechste Triumph im achten Duell mit Isner.

mrk/dpa/sid



insgesamt 4 Beiträge
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kopi4 31.03.2019
1.
Tsitsipas,Shapovalov, Auger-Aliassime: ich les hier immer wer so alles die Zukunft des Tennis ist. Das Federer aktuell mal wieder die Gegenwart ist beeindruckt mich allerdings viel mehr....
nextgen 01.04.2019
2. als Jugendlicher
hab ich gesehen wie Federer Titel gewinnt und der beste war:) jetzt bin ich 34 und Federer gewinnt immer noch Turniere:) nicht schlecht. einer der ganz großen der Sports. Respekt
spmc-126521672352922 01.04.2019
3. Sensationell!
Was der "Alte Mann'' immer noch auf dem Tennisplatz leistet ist schon sensationell. Wo sind all die hochgelobten Nachwuchsfederers? An einem guten Tag kann ihm immer noch keiner das Wasser reichen.
golfstrom1 02.04.2019
4. Federer
Es ist schon unfassbar auf welchem Niveau sich Roger Federer nach wie vor befindet. Und am meisten ist bei ihm zu bewundern, dass er in seiner Karriere kaum längere Verletzungspausen hatte. Bei Nadal und auch Djokovic merkt man mittlerweile schon den Verschleiß. Von Andy Murray reden wir mal gar nicht. Bei Federer kommt noch hinzu, dass er aufgrund seiner herausragenden Technik nie so extrem auf körperlichen Verschleiß gespielt hat wie bspw. ein Rafael Nadal. Nadal macht sehr viel über Kraft, Tempo, Ausdauer und schlussendlich mentaler Stärke und Motivation. Bei Federer sind diese Aspekte nicht so stark ausgeprägt, dafür spielt er technisch deutlich sauberer, muss nicht jeden Ball umlaufen, weil auch seine Rückhand auf Weltklasseniveau sich befindet. Federer kann Ballwechsel kurz halten, weil er sehr stark am Netz auch spielen kann und generell ist er in der Lage deutlich mehr Vielfalt in sein Spiel einzustreuen. Ich gehe davon aus, dass Federer noch mindestens ein Grand-Slam-Turnier gewinnen wird und auch in 1-2 Jahren noch in der Lage sein wird größere Tennisturniere zu gewinnen.
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