Tennisturnier in Montreal Murray besiegt Angstgegner Djokovic

Der Brite Andy Murray hat beim ATP-Masters in Montreal seinen Dauerrivalen Novak Djokovic geschlagen - und das Turnier damit gewonnen. Zur Belohnung gibt es viel Geld. Und Platz zwei der Weltrangliste.

Andy Murray in Montreal: Sieg in drei Sätzen
Paul Chiasson/The Canadian Press via AP

Andy Murray in Montreal: Sieg in drei Sätzen


Andy Murray hat das Finale des ATP-Masters in Montreal gewonnen. Der Brite besiegte seinen Kontrahenten Novak Djokovic in drei Sätzen 6:4, 4:6 und 6:3. Für Murray ist es der 35. Turniersieg seiner Karriere und der vierte in dieser Saison.

Es ist das dritte Mal, dass Murray beim Kanada-Masters siegt. Das Turnier wird abwechselnd in Montreal und Toronto ausgetragen. Schon mit dem Finaleinzug hatte Murray den Sprung auf Platz zwei der Weltrangliste geschafft. Für den Sieg bekommt er nun zusätzlich 685.200 Dollar, umgerechnet etwa 617.000 Euro.

Zuletzt war es Murray 2013 im Wimbledonfinale gelungen, den Weltranglistenersten Djokovic zu besiegen. In dieser Saison verlor er bei den Australian Open, in Indian Wells, in Miami und bei den French Open gegen seinen Dauerrivalen.

Der Serbe Djokovic verpasste seinen siebten Turniersieg in dieser Saison. Bislang hatte er nur in Doha gegen Ivo Karlovic (Kroatien), in Dubai gegen Roger Federer und im Finale von Roland Garros gegen Stan Wawrinka (beide Schweiz) verloren. In der kommenden Woche startet Djokovic beim Masters in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio. Trainiert wird er von Boris Becker.

Djokovic (l.) und Murray nach dem Turnier: Posieren mit Trophäen
DPA

Djokovic (l.) und Murray nach dem Turnier: Posieren mit Trophäen

aar/sid/AP



insgesamt 3 Beiträge
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Seite 1
feurig 17.08.2015
1.
Das freut mich; Murray ist unvergleichbar sympathischer Spieler als Djokovic.
nofreemen 17.08.2015
2. wenn der Körper rebelliert
Die Top vier unter sich. Da kann jeder jeden schlagen. Jede Dauerperiode hat mal ein Ende. Nadal im "Loch", Djoker vielleicht auch bald. Und dann kommt wieder ein anderer. Selbst Federer kann nochmals die eins werden. Aber viel Zeit dazu hat er nicht mehr.
zack34 17.08.2015
3. @ 1, feurig
Zitat von feurigDas freut mich; Murray ist unvergleichbar sympathischer Spieler als Djokovic.
Als Murray jahrelang mit seinen Knöcheln, Knien und dem Rücken zu kämpfen, und nahezu eine jede Partie seinetwegen unterbrochen werden musste (Physio, Arzt), ... hat keiner seiner Gegner was dagegen gesagt. Als Djokovic in einigen Spielen nur stolperte, was ihm immer wieder passiert und ihn viele Punkte kostet, so war es unter anderem Murray unter den ersten, der da was zu kritisieren hatte, er hatte Djoker sogar Absicht unterstellt. ("das macht er immer wieder") Auch als Murrays Freundin Thomas Berdych wüst und laut mit typisch britischer Unterschicht-Sprache beschimpfte, was jenseits von Gut und Böse war, war es Murray selbst, der sie zu entschuldigen und zu verteidigen versuchte. Auch schimpft er selbst immer wieder wie ein Kutscher, schreit und benimmt sich daneben, vor allem, wenn er verliert. Ich mag Murray als netten britischen Jungen trotzdem und freue mich auch als Roger-Fan über seine Erfolge. Aber von grosser Sympathie oder Fairness könnte ich bei ihm nicht reden.
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