The Open Lowry steht nach Kursrekord vor seinem ersten Major-Triumph

Der erste Triumph bei einem Major-Turnier ist für den Iren Shane Lowry noch 18 Löcher entfernt. Nach einem überragenden Auftritt in der dritten Runde liegt er vier Schläge vor dem Engländer Tommy Fleetwood.

Der Ire Lowry steht vor einem Erfolg in Nordirland
Mike Ehrmann/Getty Images

Der Ire Lowry steht vor einem Erfolg in Nordirland


Golf-Profi Shane Lowry hat nach einem Kursrekord beste Chancen, die 148. British Open in Nordirland zu gewinnen. Der 32 Jahre alte Ire spielte eine überragende 63er-Runde auf dem Par-71-Kurs des nordirischen Royal Portrush Golf Clubs und baute am dritten Tag mit insgesamt 197 Schlägen seine Führung weiter aus - so wenige hatte noch niemand zuvor für die ersten 54 Löcher benötigt.

Vor dem Finaltag hat Lowry vier Schläge Vorsprung auf den Engländer Tommy Fleetwood (201). Platz drei belegt der Amerikaner J.B. Holmes (203). Für Lowry wäre es der erste Triumph bei einem Major-Turnier.

Auch der Weltranglistenerste Brooks Koepka aus den USA und Olympiasieger Justin Rose aus England (beide 204) haben bei dem mit 10,75 Millionen US-Dollar (ungefähr 9,5 Millionen Euro) dotierten Turnier noch Chancen auf den Sieg. Francesco Molinari wird seinen Titel nicht verteidigen können. Der Italiener liegt nach drei Runden nur auf dem geteilten 54. Platz und hat bereits 18 Schläge Rückstand auf Lowry.

US-Superstar Tiger Woods, Nordirlands Lokalmatador Rory McIlroy und der deutsche Amateur-Europameister Matthias Schmid waren bereits nach zwei Tagen am Cut gescheitert.

mfu/dpa



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lorenzcarla 21.07.2019
1. Es ist eine wahre Freude,
wenn freundliche, disziplinierte, auch schon mal leicht übergewichtige Herren in den 40ern und sogar 50ern in der spektakulären und spannenden Fernseh-Sportart Golf zur Weltspitze gehören. Hier gibt es keine drei oder vier Standard-Champions, die im Damen- und Herrentennis nur noch langweilen. Vom Nicht-Unterhaltungswert einer Formel 1 ganz zu schweigen. Auch unsere "Fußballhelden" mit ihren sagenhaften fünfstelligen Wochengehältern von Manchester über Paris bis Neapel taugen nur noch für die allerwenigsten sportaffinen Jugendlichen als Vorbild. Gruß aus dem Bergischen Land.
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