Handball-Bundesliga THW Kiel gewinnt das Nordderby

Es ist das Duell im deutschen Handball - das Nordderby zwischen THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt. Diesmal hatten die Kieler wieder Oberwasser - es war ihr 60. Derbysieg.

Kampf, Tempo, Einsatz - das ist das Nord-Derby im Handball
Benjamin Nolte DPA

Kampf, Tempo, Einsatz - das ist das Nord-Derby im Handball


Rekordmeister THW Kiel hat das Topspiel der Handball-Bundesliga gewonnen und Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt die erste Saisonniederlage zugefügt. Das Team von Neu-Trainer Filip Jicha siegte im emotionalen Nordduell 28:24 (18:13). Beste Werfer der Kieler waren Niclas Ekberg und Lukas Nilsson mit je fünf Treffern. Für den THW war es der 60. Erfolg im Nordderby.

Nach einem deutlichen Rückstand zur Pause machte es Flensburg in der zweiten Hälfte noch einmal spannend. Nur etwas mehr als sechs Minuten brauchte die SG in der zweiten Hälfte, um den Fünf-Tore-Rückstand zum 18:18 auszugleichen. Erst in den zehn Schlussminuten entschied Kiel die Partie, angeführt vom starken Torhüter Niklas Landin.

"In der Summe zu viele Fehler"

Der dänische Weltmeister hatte mit acht Paraden zwar zwei weniger vorzuweisen als sein norwegisches Gegenüber, Vizeweltmeister Torbjørn Bergerud (28 Prozent gehaltene Bälle). Landin (38 Prozent) hatte aber eine deutlich bessere Quote.

Domagoj Duvnjak (links) wusste, bei wem er sich zu bedanken hat: Torhüter Niklas Landin
Benjamin Nolte/DPA

Domagoj Duvnjak (links) wusste, bei wem er sich zu bedanken hat: Torhüter Niklas Landin

"In der Summe waren es einfach zu viele Fehler", sagte Flensburgs Trainer Maik Machulla. Vor allem Flensburgs Jim Gottfridsson zeigte sich selbstkritisch. "Ich glaube, dass 80 Prozent unserer technischen Fehler von mir begangen wurden", sagte der Schwede. "Ich hoffe, mir passiert so ein Tag nicht mehr wieder."

Kiel hat nach dem Prestigeerfolg 6:2 Punkte auf dem Konto. Die Flensburger, die in der vergangenen Woche bei der HSG Wetzlar überraschend nicht über ein Remis hinausgekommen waren, liegen nach dem erneuten Dämpfer bei einem Spiel mehr als die Kieler bei 7:3 Zählern.

Bei einer Niederlage hätte der THW, der in dieser Spielzeit bereits 31:32 beim SC Magdeburg unterlag, schon früh in der Saison unter Druck gestanden. Sowohl den Supercup gegen Flensburg als auch das Finale der Klub-WM gegen den FC Barcelona hatten die Kieler verloren.

aha/hba/sid



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jaydeeblue 13.09.2019
1. inhaltsleer
Das war aber ein ziemlich schlapper Artikel. Hat der Redakteuer das spiel überhaupt gesehen bzw. auch nur ein Funken Ahnung vom Handball? Die Weißheiten, dass der THW bei einer weiteren Niederlage unter Druck gestanden hätte ist ungefähr genauso geistreich wie: "Hätte Flensburg vier Tore mehr geworfen hätten sie gar nicht verloren". Für so viele Worte echt wenig Inhalt! Schade!
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