Tischtennis Aufsteiger bangen weiter um Bundesliga-Lizenz

Dem sportlichen Aufstieg folgte der zwischenzeitliche wirtschaftliche Knock-Out: Die Tischtennis-Mannschaften aus Hoengen und Plüderhausen erhalten erneut keine Lizenz für die kommende Saison in der Herren-Bundesliga.


Die Tischtennis-Herrenmannschaften vom TTG RS Hoengen und SV Plüderhausen werden in der kommenden Saison trotz ihres Aufstieges voraussichtlich nicht in der Bundesliga spielen dürfen. Da die beiden Neulinge auch beim zweiten Antrag ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht ausreichend nachweisen konnten, verweigerte der Ligaausschuß des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) den Aufsteigern die Lizenzen für die kommende Saison in der obersten Spielklasse .
Damit haben erstmals seit Einführung des Lizenzstatutes im Tischtennis zur Saison 1994/95 nach Ablauf der ersten Nachbesserungsfrist noch nicht alle für das Oberhaus qualifizierten Vereine die Lizenz erteilt bekommen. Hoengen und der frühere DTTB-Pokalhalbfinalist Plüderhausen erhielten eine nochmalige Fristverlängerung zur Nachbesserung ihrer Unterlagen bis zum 2. Juli. Sollte der DTTB-Ligaausschuß auch danach noch die Lizenzen verweigern, stehen den Vereinen die Beschwerde beim Ligaausschuß sowie anschließend die Wege zum DTTB-Präsidium und Schiedsgericht als weitere Instanzen offen.

Von den zehn Erstliga-Vereinen erhielten Rekordchampion Borussia Düsseldorf, Vizemeister TTC Frickenhausen, Ex-Titelträger TTF Ochsenhausen, die ETTU-Cup-Finalist TTF Bad Honnef und der TTK Würzburg die Lizenz ohne Auflagen. Der Deutsche Meister TTC Grenzau sowie ETTU-Pokal-Sieger TTC Jülich und der TTV Gönnern dagegen mußten zuvor Bedingungen des Ligaausschusses erfüllen.



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