Tour de France Cavendish gewinnt 14. Etappe

Vierter Tageserfolg für den britischen Radstar: Mark Cavendish hat die 14. Etappe der Frankreich-Rundfahrt im Schlusssprint für sich entschieden. Die Deutschen John Degenkolb und Marcel Kittel hatten das Nachsehen.

Mark Cavendish
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Mark Cavendish


Mark Cavendish hat seine Ausnahmestellung bei der 103. Tour de France auch auf der 14. Etappe unter Beweis gestellt: Der 31-jährige Brite vom Team Dimension Data setzte sich auf dem 208,5 Kilometer langen Teilstück von Montélimar nach Villars-les-Dombes im Massensprint durch. Dabei ließ er Marcel Kittel (Etixx-Quick Step) und André Greipel (Lotto-Soudal) keine Chance.

Für Cavendish, der vor dem Norweger Alexander Kristoff (Katjuscha) und dem slowakischen Weltmeister Peter Sagan (Tinkoff) ins Ziel kam, war es der vierte Etappensieg bei der laufenden Tour und der 30. Sieg bei der Frankreich-Rundfahrt in seiner Karriere.

Noch vor dem Fünftplatzierten Kittel, der sich vehement über die harte Linie des Briten im Sprint beschwerte, und Greipel als Sechstem landete der dritte Deutsche John Degenkolb vom Team Giant-Alpecin auf Platz vier. Der ehemalige Juniorenweltmeister im Einzelzeitfahren zeigte seine bislang beste Leistung bei der diesjährigen Tour, nachdem er sich im Winter bei einem Trainingsunfall schwer verletzt hatte.

Die Konstellation an der Spitze der Gesamtwertung bleibt unverändert: Christopher Froome liegt weiterhin 1:47 Minuten vor dem Niederländer Bauke Mollema und 2:45 Minuten vor seinem britischen Landsmann Adam Yates.

Am Sonntag rücken die Bergspezialisten und die Favoriten auf den Gesamtsieg wieder in den Mittelpunkt. Auf den 160 Kilometern der 15. Etappe zwischen Bourg-en-Bresse und Culoz warten sechs Bergwertungen, darunter eine der höchsten und zwei der ersten Kategorie.

lst/sid/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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sechsundsiebziger 16.07.2016
1. Cavendish
sollte sich was schämen! Das war nicht die feine englische Art und absolut unsportlich Marcel Kittel gegenüber. Die Tourleitung sollte ihm den Tagessieg aberkennen. Das wäre nur fair und gerecht.
carola81 17.07.2016
2. Kittel
und Cav ziehen beide aufeinander zu. Die Tour wüde Cav nur bestrfen, wenn er Kittel extream vor die linie fährt oder er ihn in die Bande gedrückt hätte. Kittel hatte rechts genug Platz um seinen Sprint locker durchzuziehen. Außerdem war seine Geschwindigkeit sowieso zu gering. Cav hat ihn ja überholt und hätte bei der Entfernung zum Ziel eh gewonnen. Eine Relegierung wäre weder "fair" noch "gerecht". Kittel sollte sich eher mal damit bschäftigen, weshalb er Cav wieder und wieder den Sprint anzieht. Das Leadout heute war zum wiedeholten Male grauenhaft.
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