11. Etappe der Tour de France Weltmeister Sagan siegt vor Froome

Peter Sagan hat bei der Tour de France die elfte Etappe gewonnen. Christopher Froome musste sich im Schlusssprint geschlagen geben. Seinen Vorsprung in der Gesamtwertung baute er dennoch aus.

Peter Sagan
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Peter Sagan


Peter Sagan hat seinen zweiten Tagessieg bei der 103. Tour de France gefeiert. Der slowakische Radprofi setzte sich nach 162,5 Kilometern von Carcassonne nach Montpellier vor Tour-Spitzenreiter Christopher Froome durch. Das Hauptfeld folgte mit einigen Sekunden Rückstand. Der Brite Froome konnte durch einen Überraschungsangriff auf den letzten Kilometern das Feld auseinanderreißen und damit einen Massensprint verhindern. Damit baute Froome seinen Vorsprung in der Gesamtwertung sogar aus.

Die deutschen Top-Stars Marcel Kittel und André Greipel hatten Froome wie auch dessen Kontrahent Nairo Quintana nicht folgen können. Kittel und Greipel, die auf einen Spurt des Feldes spekuliert hatten, kamen an der Spitze der großen ersten Verfolgergruppe ins Ziel.

Der Kampf um die Gesamtführung wird am Donnerstag bei der zwölften Etappe fortgeführt. Über 184 Kilometer führt die Strecke von Montpellier zum berühmten Mont Ventoux. SPIEGEL ONLINE berichtet im Liveticker von sämtlichen Etappen der Tour de France.

mon/dpa/sid



insgesamt 6 Beiträge
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Andre Popp 13.07.2016
1.
Froome kann alles. Sprinten, Zeitfahren, Bergfahren und seine Gegner nach belieben dominieren. Schon fazienierend wie sich die Briten in wenigen Jahren zur (Rad)Sportnation Nummer 1 gemausert haben.
frenchhornplayer85 13.07.2016
2.
Das kann man so nicht sagen! froome hat durch die Attacke den Sprint gg die richtige heißen Sprinter ja verhindert. Im massensprurt hätte er keine Chance gg die Spezialisten. Ein Sprinter ist er nicht, clever schon!
leserlich 13.07.2016
3. stimmt so nicht ganz
sagan hat mit seinem teamkollegen attackiert, nicht froome. der ist hinterhergestiefelt und dann haben die zu viert tempo gebolzt. attackiert hat froome höchstens seine direkten verfolger im gesamtklassement.
Rebierhcs 13.07.2016
4. .
Was will Froome denn damit beweisen? Will er ein Dominator sein wie Armstrong...woher dessen Überlegenheit kam weiß man ja inzwischen. Aber Froome zu verdächtigen wäre ja falsch...außer er tut alles dafür um unter Verdacht zu geraten. Ich würde es dem Radsport jedenfalls wünschen, dass er nie erwischt wird, denn dies könnte dann tatsächlich auch mal das Ende sein.
uzsjgb 14.07.2016
5.
Zitat von RebierhcsWas will Froome denn damit beweisen? Will er ein Dominator sein wie Armstrong...woher dessen Überlegenheit kam weiß man ja inzwischen. Aber Froome zu verdächtigen wäre ja falsch...außer er tut alles dafür um unter Verdacht zu geraten. Ich würde es dem Radsport jedenfalls wünschen, dass er nie erwischt wird, denn dies könnte dann tatsächlich auch mal das Ende sein.
Bei dieser Argumentation kann ja keiner sauber sein. Sobald jemand attackiert, unterstellen sie diesem Doping. Aber man muss sicherlich nicht gedopt sein, um mal ein paar Kilometer im Windschatten zu fahren oder auf einer Abfahrt davon zu ziehen. Froomes Fahrweise deutet eher darauf hin, dass er sich einen Vorsprung auf ungewöhnliche Weise sichern will, indem er die Gegner überrascht, anstatt einfach am steilsten Berg davon zu fahren. Deutet eher darauf hin, dass Froome sich nicht so stark fühlt und Sekunden herausfahren will, wo es nur geht. So gefällt mir das Rennen viel besser, weil es bei jeder Etappe um einen Kampf um die Führung gehen kann. In vergangenen Jahren war die Tour ja meistens nach der ersten schweren Bergetappe entschieden.
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