Tour de France Van Aert gewinnt Zielsprint der zehnten Etappe

Lange sah es nach einem Massensprint zum Ende der zehnten Etappe aus. Dann kam starker Wind auf und das Feld zersplitterte in drei Gruppen. Um eine Reifenbreite holte Wout Van Aert den vierten Sieg fürs Team Jumbo-Visma.

Wout Van Aert setzte sich um eine Reifenbreite durch
Christian Hartmann / REUTERS

Wout Van Aert setzte sich um eine Reifenbreite durch


Auf dem Weg von Saint-Flour nach Albi hatten die Fahrer bei der zehnten Etappe der Tour de France 217,5 Kilometer zu bewältigen - entschieden wurde das Rennen erst auf den letzten Metern. Im Zielsprint gewann Wout Van Aert (Team Jumbo-Visma) vor Elia Viviani (Deceuninck-Quick-Step) und Caleb Ewan (Lotto-Soudal). Für Jumbo-Visma ist es bereits der vierte Tagessieg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt.

Das Gelbe Trikot bleibt beim bisherigen Gesamtführenden Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick-Step). Zweiter ist Titelverteidiger Geraint Thomas (Team Ineos) mit 1:12 Minuten Rückstand vor seinem Teamkollegen Egan Bernal, der 1:16 Minuten zurückliegt. Der bislang drittplatzierte Mitfavorit Thibaut Pinot (FDJ) sowie Jakob Fuglsang (Astana), Rigoberto Urán (Education First) und Richie Porte (Trek-Segafredo) verloren überraschend 1:40 Minuten auf die Spitze und fielen damit in der Gesamtwertung zurück.

Bester Deutscher war Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe), der als 22. ins Ziel kam. Der 26-Jährige rückte dadurch vom zehnten auf den fünften Platz im Gesamtklassement vor. "Mein Ziel sind die Top Ten, da bin ich jetzt. Es sieht ganz gut aus", sagte Buchmann.

Rund 30 Kilometer vor dem Ziel kam starker Wind auf. Dabei übernahmen Deceuninck-Quick-Step und Team Ineso die Führungsarbeit, woraufhin sich das Hauptfeld in drei Gruppen aufteilte. Zur Spitzengruppe gehörten Alaphilippe und auch Buchmann, die beim Schlusssprint jedoch keine Rolle spielten.

Auf die zehnte Etappe folgt der erste Ruhetag der Tour de France, bevor es am Mittwoch ab 13.45 Uhr (Liveticker SPIEGEL ONLINE, TV Eurosport und Das Erste) von Albi nach Toulouse geht.

mrk/dpa/sid



insgesamt 27 Beiträge
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Seite 1
extra330sc 15.07.2019
1. Gesamtwertung
Buchmann ist jetzt Gesamtfünfter.....sehr stark bislang.
Lassehoffe 15.07.2019
2. Ist es nicht egal?
Da man mittlerweile weiss, dass man gedopt sein muss, um vorne mitfahren zu können, ist es doch eigentlich egal, wer gewinnt. Oder?
extra330sc 15.07.2019
3.
Zitat von LassehoffeDa man mittlerweile weiss, dass man gedopt sein muss, um vorne mitfahren zu können, ist es doch eigentlich egal, wer gewinnt. Oder?
Ihnen scheint es leider doch nicht egal zu sein? Gibt´s heute keine Tennis-, Leichtathletik-, Handball,-, Basketball, Eishockey-, Hallenhalma-, Dart-, Schach- oder Fußballartikel...da könnten sie Ihren Kommentar eins zu eins druntersetzen. Nur das Wort mitfahren durch mitspielen ersetzten....voilà. Oder? Welche konkrete Sportart halten Sie für sauber?
ferdinand.ganser 15.07.2019
4. Lassehoffe
"Da man mittlerweile weiss, dass man gedopt sein muss" Aha, woher weiß "man" das? Schließen Sie doch nicht von einzelnen schwarzen Schafen auf alle. Vor allem haben sich die jungen deutschen Fahrer seit Jahren nichts mehr zu Schulden kommen lassen. Also fair bleiben.
extra330sc 15.07.2019
5. Fußball
Sie kommentieren ja gerne Fußball....Sie glauben sicher auch, dass Doping im Fuball nix bringt und wundern sich nicht, dass bei der heilgen Kuh quasi nicht getestet wird und somit auch keiner überführt wird. Ach ja, die höchsdotierte Sportart der Welt ist blitzesauber :)
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