Tour-Vorschau Durchs belgische Flachland

Wie schon auf der ersten Etappe der Tour ist auch am Montag mit einer Entscheidung im Sprint zu rechnen. Und dabei wollen die Spezialisten das Gelbe Trikot angreifen.


Am Montag verlässt die Tour Frankreich und unternimmt einen Abstecher ins benachbarte Belgien. Die Etappe von Calais nach Antwerpen geht über 220,5 Kilometer und ist die flachste der diesjährigen Rundfahrt. Das Teilstück ist zwei Kilometer länger als ursprünglich geplant, weil wegen eines unpassierbaren Tunnels ein Umweg gefahren werden muss.

Insbesondere die in der Gesamtwertung aussichtsreich platzierten Sprinter, wie der auf Rang vier liegende Este Jann Kirsipuu (AG2R), der für Credit Agricole fahrende Australier Stuart O'Grady (8.), der Este Romain Vainsteins (30.) von Domo-Farm oder der Mann im Grünen Trikot, Erik Zabel (Telekom), werden versuchen, auf den insgesamt drei Sprintwertungen der Etappe und im Schlussspurt Zeitgutschriften zu holen und damit den Angriff auf das Maillot Jaune des Franzosen Christophe Moreau (Festina) zu starten.

Steels nicht vergessen

Zu rechnen sein wird aber auch mit einer Attacke aus den Niederungen des Gesamtklassements. Denn der belgische Radsportheros und Sprinter Tom Steels, derzeit mit einem Rückstand von 6:36 Minuten auf das Gelbe Trikot Siebtletzter, wird in seinem Heimatland sicher ein Wort mitreden wollen - und sei es "nur" auf der Zielgeraden.

Die voraussichtliche Ankunft in Antwerpen ist zwischen 17 und 17.30 Uhr.



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