Nach Dopingsperre Fury darf wieder boxen

Steigt Tyson Fury nochmal in den Ring? Zumindest ist das jetzt möglich, denn die zweijährige Dopingsperre des Ex-Weltmeisters ist abgelaufen. Einen Comeback-Plan gibt es jedoch noch nicht.

Tyson Fury
REUTERS

Tyson Fury


Der ehemalige Box-Weltmeister und Klitschko-Bezwinger Tyson Fury darf nach einer rückdatierten Dopingsperre wieder in den Ring steigen. Wie die britische Anti-Doping-Agentur Ukad mitteilte, hat der 29-Jährige Verstöße gegen die Anti-Doping-Richtlinien der Ukad akzeptiert. Fury war im Februar 2015 positiv auf das verbotene Steroid Nandrolon getestet worden. Die zweijährige Sperre gegen Fury datierte die Anti-Doping-Agentur auf den 13. Dezember 2015 zurück.

"In Anerkennung der jeweiligen Gegenargumente und der mit dem Streitbeilegungsverfahren verbundenen Risiken hat jede Seite einen Kompromiss akzeptiert", heißt es in einer Stellungnahme der Ukad. Fury hatte Verstöße gegen die britischen Anti-Doping-Richtlinien stets bestritten und den erhöhten Nandrolonwert mit dem Verzehr vom Fleisch eines nicht kastrierten Wildschweins begründet.

Fury hat seit seinem überraschenden Triumph im November 2015 in Düsseldorf gegen den inzwischen zurückgetretenen Wladimir Klitschko nicht mehr im Ring gestanden. Seine WM-Gürtel der Weltverbände WBA, IBF und WBO hat er zurückgegeben.

Nach seinem Erfolg gegen Klitschko hat Fury lediglich mit Doping, Drogen und antisemitischen Äußerungen Schlagzeilen gemacht. Einen genauen Plan für sein Comeback gibt es bislang noch nicht.

mru/sid



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jerkrussel 12.12.2017
1. Ein cooler Typ!
Hoffe, er steigt nochmal richtig ein!
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