Boxen Klitschko-Bezwinger Fury wünscht sich Rückkampf im Mai

Kaum gewonnen, denkt Box-Schwergewichtschampion Tyson Fury schon an den Rückkampf gegen Wladimir Klitschko. Und erhebt neue skurrile Vorwürfe gegen seinen Gegner.

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Der Trainer des neuen Schwergewichts-Weltmeisters und Klitschko-Bezwingers Tyson Fury hat den kommenden Mai als Termin für einen möglichen Rückkampf ins Spiel gebracht. Der 2,06 Meter große Brite, der Wladimir Klitschko am vergangenen Samstag in Düsseldorf durch einen einstimmigen Punktsieg bezwang, soll sich laut Peter Fury im Londoner Wembley-Stadion dem Ex-Titelträger stellen.

"Mitte Januar werden wir Bescheid wissen", sagte sein Onkel und Coach. "Wir werden uns beim Gegner melden. Aber schon drei Tage nach dem Kampf darüber zu sprechen, ist absurd", sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte zu der Offerte aus dem Fury-Lager.

Nach seiner Rückkehr nach Bolton machte der neue Champion dem Lager des Ex-Weltmeisters schwere Vorwürfe. "Aus sicherer Quelle hatte ich Informationen, im Umkleideraum kein Wasser anzurühren, weil es mit Drogen versetzt sein könnte", sagte Fury. Deshalb sei er fast dehydriert, weil er Angst vor einem positiven Dopingtest gehabt habe. Fury nannte Klitschko und sein Betreuerteam "Betrüger".

"Der redet so viel Schmarrn, darauf will ich eigentlich gar nicht eingehen. Das Wasser hat die Esprit-Arena zur Verfügung gestellt. Ich glaube, der kann besser boxen als denken", sagte Bönte dazu.

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Wladimir Klitschko: Niederlage nach elf Jahren voller Siege

aha/dpa



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mistermoe 01.12.2015
1.
Fury ist der Sieg wohl etwas zu Kopf gestiegen. In den letzten 11 Jahren hat Klitschko eine ziemliche Anzahl an WM-Kämpfen bestritten und keiner der Gegner ist mit Drogen im Wasser oder auf dem Fussboden oder sonst wo "vergiftet worden, aber ausgerechnet bei Ihm soll es dann anders sein? Vielleicht sollte Fury "die sichere Quelle" aka "Stimmen im Kopf" behandeln lassen eh er wieder in den Ring steigt. Soviel Mist wie er haben ja selbst Chisora oder der Haymaker nicht von sich gegeben, und die haben schon dick aufgetragen.
GnRH 01.12.2015
2.
Das wird auf jeden Fall interessant. Klitschko muss sich für diesen Kampf einen vollkommen neuen Kampfstil zulegen. Er kann nicht mehr ohne Deckung kämpfen und sein "runterdrücken" des Gegners um dessen Kondition zu schwächen funktioniert bei Tyson Fury auch nicht. Fury hat mich auf jeden Fall mit seiner Geschwindigkeit und Beweglichkeit überrascht, das hätte ich wirklich nicht gedacht.
subiccrit 01.12.2015
3. Kayzersosse
Klitschko war einfach nur schlecht und vollkommen unwürdig, den Titel als "Weltmeister" zu tragen. Wenn sich so ein Weltmeister präsentiert, zeigt das nur wie schlecht man sein muss um als Boxer erfolgreich sein muss. Wahrscheinlich werden die zukünftigen Boxweltmeister alle 2,15-2,30 groß sein müssen, denn mit Faustkampf hat das alles nichts mehr zu tun. Hoffe er geht zu seinem Bruder und wird irgendein Pöstchen in der Ukraine ausführen... ich werde in nicht vermissen. Den Fury find ich nicht viel besser, nur verkauft er sich ehrlich und nicht wie dieser Seimer...Dr. Eisenfaust, den wiorklich keiner braucht und der sich nur 9 Jahre gegen Fallobst behaupten musste
Bernhard.R 01.12.2015
4. Es gab mal einen deutschen 5000 m Läufer,
in dessen Wohnung wurde eingebrochen, um seine Zahnpasta mit Dopingsubstanzen zu versetzen. Trotz intensiver Bemühungen konnte die Zange nicht gefunden werden, mit der wir uns die Hosen anziehen sollten.
DerQQ 01.12.2015
5. Kleiner Tipp - Wasser selbst mitbringen
Wenn ich einen glaubwürdigen Hinweiß bekomme, dass ich vergiftet werden soll durch Wasser, dann packe ich mir eben von zu Hause selbst Wasser ein. Mache ich wenn ich zum Sport gehe übrigens immer... Alternativ kann man natürlich auch bei einem Millionen-$-Boxkampf einfach dehydrieren.
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