US Open Serena Williams trifft im Viertelfinale auf Schwester Venus

Im Viertelfinale der US Open kommt es zum Schwesternduell zwischen Serena und Venus Williams. Drei Siege fehlen der Weltranglistenersten noch zum Grand Slam. Eine kuriose Spielabsage lieferte die Französin Eugenie Bouchard.

Tennisspielerin S. Williams: Auf dem Weg zum Grand Slam
AFP

Tennisspielerin S. Williams: Auf dem Weg zum Grand Slam


Serena Williams hat mit dem Viertelfinal-Einzug bei den US Open das 27. Match mit ihrer Schwester Venus perfekt gemacht. Nach zwei wackligen Auftritten zuvor präsentierte sich die 21-malige Grand-Slam-Gewinnerin beim 6:3, 6:3 gegen ihre Landsfrau Madison Keys in stark verbesserter Verfassung.

"Ich bin froh, dass der Aufschlag heute wieder besser kam. Ich habe keinen Druck gespürt und wollte Spaß haben", sagte die jüngere Williams-Schwester. Mit ihrem siebten Titelgewinn in New York könnte Williams als erste Frau nach Steffi Graf 1988 den Kalender-Grand-Slam komplettieren.

Von den bisherigen 26 Familienduellen hat Serena Williams 15 gewonnen. "Ich bin stolz auf sie. Und ich hoffe, Serena ist stolz auf mich. Wir inspirieren uns gegenseitig", sagte Venus Williams, die durch ein 6:2, 6:1 gegen die Qualifikantin Anett Kontaveit (Estland) erstmals seit fünf Jahren wieder im Viertelfinale der US Open steht. In Flushing Meadows hatte die 35-Jährige in den Jahren 2000 und 2001 triumphiert.

Bouchard sagt mit einer Gehirnerschütterung ab

Die Kanadierin Eugenie Bouchard hat wegen einer Gehirnerschütterung auf das Achtelfinale gegen Roberta Vinci (Italien) verzichtet. Das gab der Ausrichter rund drei Stunden vor dem angesetzten Match bekannt.

Die Weltranglisten-25. war am Freitag in der Umkleide unglücklich gestürzt und hatte einen Tag später bereits auf ihren Doppel- und Mixed-Einsatz verzichtet. Die letztjährige Wimbledon-Finalistin hatte sich in Flushing Meadows gerade ein wenig aus der Krise gespielt, nachdem sie zuvor 14 ihrer vergangenen 17 Matches verloren hatte.

Cilic trifft auf Tsonga

Bei den Männern marschierte Titelverteidiger Marin Cilic auch dank 23 Assen ins Viertelfinale. Der an Nummer neun gesetzte Kroate bezwang Jeremy Chardy 6:3, 2:6, 7:6 (7:2), 6:1.

Nach 2:26 Stunden verwandelte der 26-Jährige seinen ersten Matchball und feierte in Flushing Meadows den zehnten Sieg in Serie. Auch eine Verletzung konnte den Stuttgart-Halbfinalisten nicht stoppen.

"Im zweiten Satz bin ich umgeknickt und habe mir den Knöchel verstaucht. In den Spielen danach musste ich immer daran denken, aber langsam wurde es wieder besser", sagte Cilic, der in der Runde der letzten Acht auf Jo-Wilfried Tsonga trifft. Im französischen Duell behielt er mit 6:4, 6:3, 6:4 die Oberhand gegen den ungesetzten Benoit Paire.

krä/sid/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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stevenspielberg 07.09.2015
1. Wettbewerbsverzerrung
Venus wird doch ihrer Schwester auf dem Weg zu diesem historischen Triumph nicht im Weg stehen. Selbst sie wenn sie könnte, will und wird sie dieses Match nicht gewinnen.
bartsimpsen 07.09.2015
2. 1 Millionen Euro!
Wenn ich eine eine Millionen hätte, dann würde ich sie auf Serena Williams setzten. Es müßte schon mit dem Teufel zu gehen, wenn es andersherum laufen würde.
Hiro22453 07.09.2015
3. Kurios?
Was genau ist an einer Gehirnerschütterung kurios? Die Tatsache, dass Bouchard ausgerutscht und auf den Kopf gefallen ist?
ginotico 07.09.2015
4.
Zitat von bartsimpsenWenn ich eine eine Millionen hätte, dann würde ich sie auf Serena Williams setzten. Es müßte schon mit dem Teufel zu gehen, wenn es andersherum laufen würde.
Ich wäre vorsichtig. Auch wenn Venus nicht gewinnen will, könnte Serena sich im Match eine Zerrung holen. Und schon wäre die Million futsch.
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