US Open Tiger Woods gibt sich nicht geschlagen

Nach der dritten Runde der US Open liegt Golf-Superstar Tiger Woods weit zurück. Doch der Titelverteidiger glaubt noch an seine Siegchance.


Den Sieg nicht aus den Augen verloren: Tiger Woods
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Den Sieg nicht aus den Augen verloren: Tiger Woods

Tulsa - Der Südafrikaner Retief Goosen (66+70+69 Schläge) und der Amerikaner Stewart Cink (69+69+67) gehen bei den 101. US Open der Golfprofis in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma als gemeinsame Spitzenreiter am Sonntag auf die Finalrunde. Das Duo führt das Feld nach der auf dem Par 70-Kurs des Southern Hills Country Clubs beendeten dritten Runde mit jeweils 205 Schlägen an. Mit einem Schlag Rückstand folgen die beiden US-Amerikaner Rocco Mediate (71+68+67) und Mark Brooks (72+64+70)) sowie der Spanier Sergio Garcia (70+68+68).

Woods liegt neun Schläge zurück


Titelverteidiger Tiger Woods (74+71+69) liegt bei dem mit 5 Millionen Dollar dotierten Major-Turnier mit 214 Schlägen auf dem 23. Platz. Der Anhausener Bernhard Langer (71+73+71), einziger deutscher Spieler im Feld, liegt auf Rang 30 mit 215 Schlägen. "Ich hätte viel weiter vorn sein können. Das ist schon ärgerlich", sagte der Schwabe, der auf der ersten Runde nach zwölf Löchern als Führender drei Schläge unter Par lag. Dann aber riss nach einem Schlag ins Wasser vor dem 13. Grün und einem daraus resultierenden Doppel-Bogey der Erfolgsfaden.

Retief Goosen: Führender nach drei Runden
AP

Retief Goosen: Führender nach drei Runden

"Ich habe eine paar wunderschöne Putts gespielt, die aber nicht reingingen", sagte Woods, der sich in Tulsa von Runde zu Runde gesteigert hat, aber neun Schläge hinter dem Spitzenduo zurück liegt. Trotzdem gibt der 25-Jährige seine Titelhoffnungen nicht auf.

"Ich werde eine Chance haben"


"Wenn ich am Sonntag rausgehe und so spiele wie auf Runde drei, aber mehr Putts versenke, werde ich eine Chance haben", so Woods selbstbewusst, "ich liege gar nicht so weit hinten, nur neun Schläge. Bei den US Open ist das nicht so viel." Vielleicht dachte der Weltranglistenerste an diesem Moment an Golf-Legende Arnold Palmer, der 1960 einen Sieben-Schläge-Rückstand vor der Schlussrunde noch in den US-Open-Titel umwandelte.

Aus der Führungstruppe hat bisher nur Brooks die Erfahrung eines großen Sieges gesammelt. 1996 gewann er die PGA Championship.



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