US-Sport New York Yankees gewinnen 27. Titel

Triumph im sechsten Finalspiel: Die New York Yankees sind neuer US-Baseballmeister. Gegen den letztjährigen Champion aus Philadelphia konnte das Team eine neunjährige Durststrecke beenden. Basketballprofi Dirk Nowitzki spielte schwach und verlor mit den Mavericks.

Jubelnde Yankees-Spieler: "Besser, als ich es in Erinnerung hatte"
REUTERS

Jubelnde Yankees-Spieler: "Besser, als ich es in Erinnerung hatte"


Hamburg - Die New York Yankees sind neuer Meister in der Major League Baseball (MLB). Das Team aus dem "Big Apple" gewann am Mittwochabend das sechste Spiel in der Best-of-Seven-Serie gegen Titelverteidiger Philadelphia Phillies 7:3 und kam somit zum vierten und entscheidenden Sieg. Mann des Abends war der Japaner Hideki Matsui, der an sechs der sieben Runs für New York beteiligt war. Er wurde auch zum "Most Valuable Player", zum wertvollsten Spieler der Finalserie gewählt. "Es ist unglaublich. Ich bin selber überrascht", sagte der 35-Jährige. Für die Yankees war es der 27. Titel in der Vereinsgeschichte.

"Es fühlt sich besser an, als ich es noch in Erinnerung habe", sagte Yankees-Kapitän Derek Jeter. Der 35-Jährige war auch beim bislang letzten Titelgewinn aus dem Jahre 2000 dabei. Für das Team aus New York waren die neun Jahre ohne Meisterschaft die drittlängste Durststrecke in der Vereinsgeschichte. Nur die titellosen Perioden von 1963 bis 1976 und von 1979 bis 1995 hatten länger gedauert.

Der Beginn der Saison war bei den Yankees von einem Dopingskandal überschattet worden. Der 34-Jährige Alex Rodriguez hatte zugegeben, von 2001 bis 2003 Steroide genommen zu haben. Zu dieser Zeit spielte er noch bei den Texas Rangers, 2004 wechselte er dann nach New York. Die MLB kämpft seit Jahren mit einem Dopingproblem, viele Profis stehen unter dem Verdacht, leistungssteigernde Mittel genommen zu haben.

Nowitzki schwach bei Dallas-Niederlage gegen New Orleans

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben in der NBA einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach drei Siegen in Serie kassierten die Texaner am Mittwoch bei den New Orleans Hornets eine umkämpfte 107:114-Niederlage. Zu Ende der regulären Spielzeit hatte es noch 97:97 gestanden, die Entscheidung fiel in der Verlängerung. Nach seiner 40-Punkte-Gala gegen die Utah Jazz steuerte der Deutsche dieses Mal nur zwölf Zähler und fünf Rebounds bei. Bester Scorer bei den "Mavs" war an diesem Abend Jason Terry mit 35 Punkten.

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bka/dpa/sid



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