Volltreffer Tiger Woods verpasst Kleinkind Riesenbeule

Bei seinem ersten Turnierstart in diesem Jahr deklassierte Tiger Woods die Konkurrenz. Der weltbeste Golfer sorgte aber auch abseits der Bahnen für reichlich Aufregung.


Tiger-Attacke: Vater Rolf Benirschke bringt seinen Sohn aus der Schusslinie
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Tiger-Attacke: Vater Rolf Benirschke bringt seinen Sohn aus der Schusslinie

San Diego - Woods sicherte sich im kalifornischen La Jolla nach zweimonatiger Verletzungspause den Turniersieg. Der 27-Jährige, der Mitte Dezember vergangenen Jahres am Knie operiert worden war, lag nach 72 Löchern mit 272 Schlägen (70+66+68+68) deutlich vor dem Schweden Carl Pettersson (276) und seinem US-Landsmann Brad Faxon (277).

Für Woods war es der 35. Erfolg auf der US-Tour. Der Sieg bei der mit 4,5 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung brachte dem Superstar 810.000 Dollar. Der Münchner Alexander Cejka (286 Schläge) musste sich mit 19.350 Dollar und dem geteilten 37. Platz begnügen. Der Anhausener Bernhard Langer, der wie Woods sein erstes Turnier 2003 bestritt, war am Cut gescheitert.

"Mit jedem Tag wurde mein Spiel besser", freute sich Woods über seine gelungenen Runden auf dem Par-72-Kurs in San Diego. Gar nicht glücklich war der Weltranglistenerste jedoch über einen ziemlich misslungenen Schlag. Woods traf mit seinem Ball einen fünfjährigen Jungen so hart am Hinterkopf, dass das Kind ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Kurze Zeit später gaben die Ärzte jedoch Entwarnung. Der kleine Sohn des früheren Footballstars Rolf Benirschke (San Diego Chargers) durfte die Klinik trotz einer großen Beule wieder verlassen und sich als Entschädigung ein Autogramm von Woods abholen. Familie Benirschke hatte im VIP-Zelt eines Sponsors gesessen, als das Tiger-Geschoss einschlug.



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