Volvo Ocean Race Ruderbruch auf der "News Corp"

Ein erneuter Ruderschaden hat auf der vierten Etappe der Volvo Ocean Race für Aufregung gesorgt. Die bei der Segel-Weltumrundung führende deutsche Yacht "Illbruck" zeigt sich von dem Zwischenfall indes unbeeindruckt.


Von einem Ruderbruch zurückgeworfen: Die australische Yacht "News Corp" (Archivbild)
AP

Von einem Ruderbruch zurückgeworfen: Die australische Yacht "News Corp" (Archivbild)

Hamburg - Die Crew der australischen Yacht "New Corps" erlebte in der Nacht zum Freitag bei einer Fahrgeschwindigkeit von 22 Knoten eine böse Überraschung. Vier Tage vor dem geplanten Einlaufen im Zielhafen Rio de Janeiro löste sich das Ruder vom Rumpf.

Schwerwiegende Konsequenzen hatte der Zwischenfall allerdings allein in sportlicher Hinsicht. "Wir sind natürlich sehr enttäuscht, weil wir Aussichten auf einen Podiumsplatz hatten", sagte der neuseeländische Co-Skipper der "News Corps", Ross Field, "wir werden aber mit dem Notruder weiter machen und das Boot so hart segeln wie möglich."

Das hatte die "News Corps" auch vor eineinhalb Wochen getan, als sie im Südpolarmeer mit einem Eisberg kollidiert war. Der jetztige Ruderbruch wird als Folge dieses Unfalls gesehen. Das Schicksal der australischen Yacht ist jedoch kein Einzelfall: Schon dreimal zuvor versagte den Hightech-Booten beim Volvo Ocean Race das Ruder.

"Illbruck" auf Siegkurs

Die Leverkusener "Illbruck" steuert unterdessen unbeschadet dem dritten Etappensieg entgegen. Zwar schmolz der Vorsprung der Crew um Skipper John Kostecki (USA) in der Nacht auf Freitag, doch der Abstand von 81 Seemeilen auf die zweitplazierte Yacht "Tyco" (Bermudas) dürfte letztlich zu einem weiteren Etappenerfolg reichen.



© SPIEGEL ONLINE 2002
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.