Volvo Ocean Race Todesfall überschattet Segelregatta

Das Rennen für Hochseeyachten rund um die Welt hat ein Opfer gefordert. Bei schwerer See im Atlantik wurde ein 32-jähriger Niederländer von Bord der "ABN Amro Two" gespült und konnte von seinen Kameraden nur noch tot geborgen werden.


Hamburg – Der Unfall ereignete sich 1300 Seemeilen vor der britischen Küste. Bei Windstärke sieben und fünf Meter hohen Wellen verlor Hans Horrevoets den Halt und ging über Bord. Die Crew seines Bootes leitete umgehend die Suche ein und fand Horrevoets auch, alle Wiederbelebungsmaßnahmen an Bord blieben aber erfolgslos.

Yacht "ABN Amro Two": Alle Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos
AFP

Yacht "ABN Amro Two": Alle Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos

Seit dem Tod des Briten Anthony Phillips bei der Austragung 1989/1990 hatte es keinen tödlichen Unfall mehr beim Ocean Race gegeben. Beim ersten Rennen 1973/1974 waren drei Segler ums Leben gekommen. Derzeit überqueren die Yachten auf der 7. Etappe den Atlantik von New York nach Portsmouth.

bri/dpa/sid



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