Vuelta Erster Paukenschlag von US Postal

In Abwesenheit von Lance Armstrong und Jan Ullrich musste sich das T-Mobile-Team zum Auftakt der 59. Spanien-Rundfahrt geschlagen geben. Gegen die von Floyd Landis angeführte US-Postal-Mannschaft hatten auch Erik Zabel, Alexander Winokurow & Co. im Mannschaftszeitfahren nichts zu bestellen.


Leon - Beim 27,7-km-Teamzeitfahren auf dem Rundkurs im nordspanischen Leon fuhr US Postal in 30:45 Minuten die Bestzeit und holte 31 Sekunden Vorsprung auf Erik Zabel, Alexander Winokurow und Co. (31:16) heraus. Rang drei belegte das von Kapitän Francisco Mancebo angeführte Team Illes Balears. Die ohne den Erfurter Daniel Becke angetretenen Spanier wurden in 31:41 Minuten gestoppt.

Eine gute Zeit legte die Schweizer Phonak-Crew vor. Für die Mannschaft von Bert Grabsch aus Wittenberg wurden auf dem fünften Platz 31:46 Minuten gemessen. Auf Platz sechs kam der Ansbacher Jörg Jaksche im dänischen CSC-Team ins Ziel. Als dritter deutscher "Legionär" bei der Vuelta benötigte der Fuldaer Patrik Sinkewitz im belgischen Quickstep-Team 32:58 Minuten und wurde damit Neunzehnter.

Vorjahressieger Roberto Heras startete mit Liberty Seguros (32:13) auf Rang acht. Bei moderaten Temperaturen um 22 Grad Celsius war das französische AG2R-Team um 15.27 Uhr als erste Mannschaft auf die Piste gegangen, nachdem der spanische Premierminister Jose Luis Rodriguez Zapatero das Rennen eröffnet hatte.

Am Sonntag steht die mit 207 Kilometer längste der 21 Etappen bevor. Auf dem Weg zwischen den beiden mittelalterlichen Königsstädten Leon und Burgos werden die von der Biscaya bestimmten Windverhältnisse auf dem flachen Kurs eine Rolle spielen und möglicherweise das Feld auseinander treiben. "Da kann es gleich große Zeitabstände geben", prophezeit T-Mobile-Sportdirektor Mario Kummer.



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