Vuelta Santiago Botero ist aufgewacht

Die ersten zwei Wochen der 57. Spanien-Rundfahrt waren für Santiago Botero eine einzige Enttäuschung. Doch auf der 16. Vuelta-Etappe zeigte sich der Kolumbianer von seiner besten Seite.


Santiago Botero: Übezeugender An- und Auftritt des Kolumbianers
EPA/DPA

Santiago Botero: Übezeugender An- und Auftritt des Kolumbianers

Leon - Botero erreichte am Dienstag in 3:32:07 Stunden das Ziel als Schnellster einer fünfköpfigen Ausreißergruppe. Der Spanier Luis Perez vom Essener Rennstall Team Coast wurde Zweiter.

Telekom-Kapitän Erik Zabel gewann den Spurt des 8:57 Minuten zurückliegenden Hauptfeldes und baute seine Führung in der Punktewertung aus. "Ich glaube, dass wir das Punkttrikot jetzt im Sack haben. Aber es wird noch schwer genug, jeden Tag die starken Mannschaften zu kontrollieren", sagte Telekom-Teamleiter Frans van Looy.

Das Gesamtklassement führt weiter der Spanier Roberto Heras an. Der US-Postal-Fahrer hat 35 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Aitor Gonzalez. Der Rückstand des drittplatzierten Spaniers Oscar Sevilla beträgt 1:35 Minuten.

Zabel hofft am Mittwoch auf ersten Etappensieg

Auf dem 154,7 Kilometer langen Teilstück von Aviles nach Leon, wo im vergangenen Jahr Zabel vor Robbie McEwen und Danilo Hondo gewonnen hatte, zeigte es der Kolumbianer Botero am Dienstag seinen Kritikern. Der zweifache Etappensieger der Tour de France war bei der diesjährigen Vuelta zuvor nur hinterher gefahren.

Der schweren Spanien-Rundfahrt mussten am Dienstag weitere Fahrer Tribut zollen: Bisher haben bereits 70 Profis das vor 16 Tagen gestartete Rennen aufgegeben. Die 17. Etappe am Mittwoch führt über 145,6 Kilometer von Benavente nach Salamanca. Zabel rechnet sich gute Chancen aus, seinen ersten Tagessieg bei der diesjährigen Vuelta zu erreichen.



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