Vuelta Sevilla verteidigt Goldenes Trikot

Der Spanier Oscar Sevilla konnte am Donnerstag die Gesamtführung bei der Spanien-Rundfahrt der Radprofis verteidigen.


Arcalis - Im schweren Bergzeitfahren über 17,1 Kilometer mit bis zu 8,8 Prozent Steigung von Ordino hinauf nach Arcalis siegte der Spanier José María Jimenez (Banesto) in 36:38 Minuten. Nachdem er am Vortag bereits die "Königsetappe" der Vuelta gewonnen hatten, kam Jimenez am Donnerstag im 2300 Meter hoch gelegenen Ziel nach 940 bewältigten Höhenmetern vor seinem Cousin, dem spanischen Once-Fahrer Carlos Sastre (37:06), sowie dem US-Postal-Profi José Luis Rubiera (ebenfalls Spanien; 37:09) an. Mit seinem Tagessieg übernahm Jimenez auch das Trikot des Punktbesten vom Deutschen Erik Zabel.

Aldag bester Telekom-Profi

Das Goldtrikot des Spitzenreiters im Gesamtklassement verteidigte der Spanier Oscar Sevilla (Kelme) mit dem siebten Tagesplatz (37:22) erfolgreich. Zweiter ist sein Landsmann Angel Casero (Festina, 0:41 zurück) vor einem weiteren Spanier, dem Banesto-Fahrer Juan Miguel Mercado (2:02 zurück). Die im Feld vertretenen Telekom-Fahrer traten am Donnerstag nicht weiter in Erscheinung. Bester war Rolf Aldag (Beckum), der sich als 35. mit 39:21 Minuten achtbar hielt.

Am Freitag steht das letzte Pyrenäen-Teilstück der diesjährigen Vuelta bevor. Von Andorra geht es über 206 Kilometer hinunter zum Ziel in Port Aventura am Mittelmeer.



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