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06. Februar 2013, 08:31 Uhr

Handball-Wettskandal

Karabatic-Brüder für sechs Spiele gesperrt

Die französische Handball-Liga hat Superstar Nikola Karabatic für seine Verwicklungen in den mutmaßlichen Manipulationsskandal um Meister Montpellier HB gesperrt. Der Nationalspieler muss sechs Partien aussetzen. Auch sein Bruder wurde bestraft.

Hamburg - Die französische Handball-Liga LNH befand Nikola Karabatic und seinen Bruder Luka für schuldig "direkt oder indirekt Wetten auf den Ausgang des Spiel gesetzt zu haben". Die beiden Handballer sind wegen ihrer Verwicklung in den mutmaßlichen Manipulationsskandal um den französischen Meister Montpellier HB zu einer Sperre von sechs Spielen verurteilt worden. Auch Samuel Honrubia (Paris HB) sowie vier weitere Profis wurden für schuldig befunden.

Sie müssen sich wegen Betrugs auch vor Gericht verantworten. Nach Angaben des Staatsanwaltes waren am 12. Mai des vergangenen Jahres insgesamt 87.880 Euro auf das Auswärtsspiel beim abstiegsgefährdeten Club Cesson-Rennes gesetzt worden. Dies entspricht einem 40-fach höherem Wert als gewöhnlich. Karabatic und den weiteren Spielern droht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren sowie eine Geldstrafe.

Die Karabatic-Brüder haben eigene Wetteinsätze (Luka) beziehungsweise Einsätze durch die Freundin (Nikola) zugegeben, die absichtliche Niederlage ihres Teams und den Vorwurf des Betrugs aber bestritten.

chp/sid

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