Wimbledon Titelverteidiger Djokovic schlägt Kohlschreiber auch ohne Vorbereitung

Novak Djokovic hatte in diesem Jahr noch kein Rasenturnier gespielt. Das ließ Auftaktgegner Philipp Kohlschreiber ein wenig auf eine Überraschung hoffen - zumindest bis zum ersten Spiel.

Philipp Kohlschreiber (l.) gratulierte Novak Djokovic zum Sieg
Shaun Botterill / Getty Images

Philipp Kohlschreiber (l.) gratulierte Novak Djokovic zum Sieg


Keine Überraschung in Wimbledon: Philipp Kohlschreiber ist beim Grand-Slam-Turnier bereits in der ersten Runde ausgeschieden, Favorit Novak Djokovic war zu stark für den Augsburger. Kohlschreiber hielt zwar in einigen Rallyes ordentlich mit und zeigte gute Ansätze, gewann aber trotz seines Einsatzes keinen Satz. Djokovic siegte 6:3, 7:5, 6:3. Den Matchball verwandelte der Weltranglistenerste nach 2:03 Stunden. Damit baute Djokovic seine Serie auf 15 Erstrundensiege in Wimbledon aus.

Dabei hatte Kohlschreiber mit einem Break einen perfekten Start erwischt. Anschließend jedoch ließ er vor allem durch kleinere technische Unsauberkeiten einige Chancen ungenutzt. Djokovic spielte konstant gut, ohne grobe Fehler zu machen. Offenbar machte ihm die fehlende Turniervorbereitung auf Rasen nichts aus. Den ersten Satz gewann er deutlich. Den umkämpfteren zweiten Durchgang entschied der Serbe nach einem späten Break zum 6:5 für sich. Im dritten Satz hatte er erneut kaum Probleme. Djokovics Gegner in der zweiten Runde ist nun Denis Kudla aus den USA.

Aus Sicht war der deutschen Tennis-Männer war der Turniertag eine Enttäuschung: Vor Kohlschreiber hatten bereits Mischa Zverev, Peter Gojowczyk und Cedrik-Marcel Stebe ihre Auftaktmatches ohne eigenen Satzgewinn verloren.

ptz/sid



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