Wimbledon Hingis "verprügelt" Anke Huber

Gegen ihre Angstgegnerin Martina Hingis war Anke Huber im Achtelfinale von Wimbledon chancenlos.


Wimbledon - Anke Huber ist im Achtelfinale des diesjährigen Wimbledon-Turniers ausgeschieden. Die Karlsdorferin unterlag der Weltranglistenersten Martina Hingis aus der Schweiz klar mit 1:6, 2:6. Im zwölften Vergleich beider Spielerinnen war es bereits die elfte Niederlage der 25 Jahre alten Deutschen gegen ihre sechs Jahre jüngere Gegnerin, die sie nur einmal 1995 bezwingen konnte.

Für Deutschlands beste Tennisspielerin endete Wimbledon damit auch bei der zehnten Teilnahme im Achtelfinale. Bereits 1991, 1993 und 1995 erreichte sie die Runde der letzten 16, weiter ist sie im Südwesten Londons aber noch nie gekommen. Dennoch wird die Weltranglistenelfte nach dem Turnier im Ranking der WTA wieder unter den Top Ten der Welt auftauchen, nachdem sie im Vorjahr bereits in der ersten Runde gescheitert war.

Für Nervenbündel Huber war das Match auf Court eins praktisch schon nach dem ersten Spiel im ersten Satz beendet, als sie eine 30:0-Führung nicht halten konnte und sofort in Rückstand geriet. Hingis musste nicht spektakulär spielen, hatte aber bei längeren Ballwechseln immer das bessere Ende für sich. Anke Hubers Plan, "aggressiv mein Spiel zu spielen", ließ sich mit der zu großen Fehlerquote nicht verwirklichen. Hingis beendete die Demontage ohne zu glänzen nach 53 Minuten mit dem zweiten Matchball.

Im Viertelfinale trifft Hingis nun auf die Amerikanerin Venus Williams, die die Belgierin Sabine Appelmans mit 6:4, 6:4 bezwang.



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