E-Sport FunPlus Phoenix ist Weltmeister in League of Legends

Das Finale der League-of-Legends-WM in Paris verlief einseitig. "Wir waren nicht gut, aber beim Gegner hat überhaupt nichts geklappt", sagte Lin "Lwx" Wei-Xiang vom chinesischen Team FunPlus Phoenix.

Das Finale gegen die Europäer von G2 fand in Paris statt - ein Auswärtsspiel für FunPlus Phoenix
Johanna Geron/REUTERS

Das Finale gegen die Europäer von G2 fand in Paris statt - ein Auswärtsspiel für FunPlus Phoenix


Zum zweiten Mal in Folge kommt das beste League-of-Legends-Team der Welt aus China. Der chinesische Meister FunPlus Phoenix (FPX) dominierte das europäische Team G2 im Finale, bereits nach drei Spielen war die Best-of-five-Serie entschieden.

Auf dem Weg ins Endspiel hatte FPX mit Invictus Gaming und Fnatic die beiden Finalisten des Vorjahrs ausgeschaltet. Für den WM-Titel gibt es 834.375 US-Dollar Preisgeld, das Turnier war mit insgesamt 2.250.000 Dollar dotiert.

"Ich habe mich endlich bewiesen", sagte Kim "Doinb" Tae-sang, der als Spielgestalter einen unkonventionellen Spielstil pflegt und damit bei der WM-Endrunde in Berlin, Madrid und Paris einer der überragenden Spieler war. Zuvor hatte Tae-sang noch keinen internationalen Titel gewinnen können.

Sein Mitspieler Lin "Lwx" Wei-Xiang sagte nach dem entscheidenden dritten Spiel, sein Team habe nicht einmal gut gespielt - der Gegner sei bloß besonders schwach gewesen. Der AD Carry - eine offensive, aber leicht angreifbare Rolle - hatte es auf seiner Position mit Luka "Perkz" Perkovic zu tun, einem der größten Stars der Szene. In der WM-Geschichte wurde "Lwx" der erste Spieler, der während einer Finalserie nicht einmal eliminiert wurde. Als wertvollster Spieler wurde jedoch Gao "Tian" Tian-Liang ausgezeichnet.

G2 war als einer der Titelfavoriten zu dem Turnier angereist, mit dem Mid Laner Rasmus "Caps" Winther und Perkovic gehören zwei der besten Spieler der Welt zum Kader. Im Halbfinale hatte sich der Meister der europäischen Liga gegen SK Telecom T1 mit dem erfolgreichsten Spieler der Geschichte, Lee "Faker "Sang-hyeok, durchgesetzt. Winther hatte bereits vergangenes Jahr mit seinem alten Team Fnatic das Finale erreicht. Seit 2011 hat kein europäisches Team mehr den WM-Titel gewonnen.

mrk



insgesamt 5 Beiträge
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Seite 1
spon-1279537853053 10.11.2019
1. was soll
das bei der sportberichterstattung? vielleicht noch bei der technik oder bei irgendwelchen spieleseiten. aber eigentlich ist das werbung für irgendwelche spielekonsolen Vertreiber
hegoat 10.11.2019
2.
@ 1: Ich glaube, Sie haben überhaupt keine Ahnung von E-Sport, sonst würden Sie sowas nicht schreiben. Lesen Sie sich bitte mal den unten verlinkten Artikel "Die Rückkehr des Königs" durch, um zu begreifen, welche Fähigkeiten E-Sportler mitbringen müssen und wie lange sie trainieren, um an die Weltspitze zu kommen.
longtawan001 11.11.2019
3. wat de buur nich kennt...
dit fritt er nich... (frei zitiert)
kvothe298 11.11.2019
4. zu 1.
Mir wäre es neu, dass League of Legends auf einer Konsole gespielt wird, für die im Artikel angeblich geworben wird. Nach der Schwachsinnslogik könnte man ja gleich mit Sportberichterstattungen aufhören. (z.b. Formel 1: indirekt Werbung für Autos an sich, direkt für Brausefirmen und einige wenige Automarken oder auch Fußball: den gibts ja auch nur um überteuerte Schuhe sowie Fußbälle zu verkaufen.) Zur Frage "Was soll das bei Sport": Es gibt zahlreiche Argumente für und gegen eine Anerkennung des Esport als Sport. Auf lange Zeit wird sich die Pro-Seite wohl durchsetzten.
erwins. 11.11.2019
5.
Zitat von spon-1279537853053das bei der sportberichterstattung? vielleicht noch bei der technik oder bei irgendwelchen spieleseiten. aber eigentlich ist das werbung für irgendwelche spielekonsolen Vertreiber
Schon wieder? Lassen Sie sich doch mal einen neuen Kommentar einfallen...
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