Zwangspause Sperre für Wladimir Klitschko
Boxprofi Wladimir Klitschko muss seine nach der Niederlage gegen Lamon Brewster geschmiedeten Comeback-Pläne vorerst einstellen. Der Ukrainer erhielt eine sechsmonatige so genannte Schutzsperre.
Las Vegas - Nach der Niederlage im Schwergewichtskampf gegen Lamon Bewster (USA) muss sich Boxprofi Wladimir Klitschko von seinen Comeback-Plänen vorerst verabschieden. Der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) verpasste dem Ukrainer eine insgesamt sechsmonatige Schutzsperre bis zum 10. Oktober.
"Professor Dr. Walter Wagner aus Bayreuth hat so entschieden. Die Sperre gilt weltweit", erklärte BDB-Präsident Dr. Bodo Eckmann gegenüber der "Bild am Sonntag". Der 28-jährige Boxer hatte sich nach der K.o.-Niederlage gegen Brewster einen möglichst schnellen Rückkampf gewünscht. Bei dem Kampf am 10. April diesen Jahres war Klitschko völlig benommen durch den Ring getaumelt.
Parallel zur ausgesprochenen Sperre laufen die Untersuchungen zu den Umständen des Kräfteeinbruchs Klitschkos bei der Niederlage weiter. Es ist weiterhin unklar, wieso nur eine geringe Menge seiner Urinprobe in den Labors auftauchte. Ebenso ein Rätsel bleibt der relativ hohe Blutzuckergehalt des Ukrainers nach dem Kampf.
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