Leichtathletik-WM Kenias Athletinnen unter Dopingverdacht

Das Thema Doping überschattet die Leichtathletik-WM. Jetzt sind nach Berichten afrikanischer Medien zwei Athletinnen aus Kenia erwischt worden. Die Sportler aus dem Läuferland stehen schon seit Längerem unter Verdacht.

Kenia-Läuferin Zakary: Ohne Angabe von Gründen verzichtet
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Kenia-Läuferin Zakary: Ohne Angabe von Gründen verzichtet


Kenias Leichtathleten droht bei der WM in Peking der nächste Dopingskandal. Kenianischen Medienberichten zufolge wurden 400-Meter-Läuferin Joyce Zakary und Hürdenspezialistin Koki Manunga nach ihren Vorläufen positiv getestet. Es wären die ersten Dopingfälle bei den Titelkämpfen in China.

Wie das Nachrichtenportal "Sport News Arena" berichtet, soll bei beiden Läuferinnen ein maskierendes Mittel für eine unbekannte Dopingsubstanz festgestellt worden sein. Sportlern und Verband sei das positive Ergebnis am Dienstagabend kurz vor dem sensationellen Gold-Lauf des Kenianers Nicholas Bett über 400 Meter Hürden mitgeteilt worden. Kenias Teamleitung kommentierte die Berichte zunächst nicht.

Zakary war im Vorlauf am Montag in 50,71 Sekunden Landesrekord über 400 Meter gelaufen, zum Halbfinale am Dienstag aber ohne Angabe von Gründen nicht angetreten. Manunga war in der ersten Runde über 400 Meter klar ausgeschieden.

Der nationale Verband Kenia Athletics war zuletzt stark in Erklärungsnot geraten. Seit 2012 wurden über 30 Athleten wegen Dopings gesperrt, die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Der Verband soll laut ARD-Informationen systematisch Doping-Missbrauch unterstützt und vertuscht haben. Bei der WM in Peking führten die Kenianer den Medaillenspiegel nach vier Wettkampftagen deutlich an.

aha/sid



insgesamt 2 Beiträge
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Seite 1
-kk- 26.08.2015
1. Wm?
Leichtathletik WM? Wann war die denn? Waren da auch Zuschauer anwesend?
tomasl 28.08.2015
2. Interesse gleich NULL
das schauen sich doch nur Funktionäre an
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