Super Bowl Footballfans halten sich offenbar nicht an Corona-Regeln

Wegen der Coronakrise durften nur 25.000 Fans das NFL-Finale im Stadion verfolgen. Obwohl vor der Partie US-Präsident Biden vor den Folgen der Pandemie warnte, trugen nicht alle eine Maske.
Nicht alle Zuschauer in Tampa trugen eine Maske

Nicht alle Zuschauer in Tampa trugen eine Maske

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Mark Humphrey / dpa

Beim Super Bowl haben sich Zuschauer Medienberichten zufolge nur unzureichend an die Corona-Regeln gehalten. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet und auch auf Fotos zu sehen ist, trugen zahlreiche Menschen rund um den Austragungsort und sogar auf den Tribünen des Raymond-James-Stadions nicht dauerhaft einen Mund-Nasen-Schutz.

Zugelassen in der Arena für das Duell der Tampa Bay Buccaneers und die Kansas City Chiefs waren 25.000 Zuschauer, darunter 7500 bereits geimpfte Menschen aus dem Gesundheitswesen. Figuren aus Pappe auf anderen Plätzen sollten eigentlich für den notwendigen Abstand zwischen Fangruppen sorgen, zum Teil waren Zuschauergruppen aber dicht an dicht gedrängt.

Dabei war der Kampf gegen die Corona-Pandemie ein großes Thema beim Super Bowl gewesen. US-Präsident Joe Biden hatte vor dem Spiel in einer Videobotschaft im US-Fernsehen zum Tragen von Masken aufgerufen. »Lasst uns an alle diejenigen erinnern, die wir verloren haben«, sagte Biden. Er rief die Amerikaner zudem auf, sich impfen zu lassen.

Die Pappfiguren waren auch montiert worden, um den Eindruck eines vollen Stadions zu vermitteln. Das Fassungsvermögen des Stadions beträgt normalerweise 75.000 Zuschauer. Die Buccaneers um Superstar Tom Brady gewannen 31:9. Zwischendurch hatte auch ein Flitzer den Platz gestürmt – ebenfalls ohne Maske.

hba/dpa
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