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TENNIS

aus DER SPIEGEL 31/1959

Dem spanischen Tennisspieler Andres Gimeno wurde ein Hormonpräparat eingespritzt, bevor er kürzlich im Davispokalkampf gegen Großbritannien, den Spanien 3:2 gewann, seinen Gegner Knight bezwang. Gimeno stand das ungewöhnlich lange Duell (148 Minuten) mit einer Vitalität durch, die man ihm nicht zugetraut hatte. »New York Herald Tribune": »Nie spielte Gimeno frischer.« Britische Ärzte nannten das Doping* mit dem Hormonpräparat gefährlich; eine Überdosis könne bleibende hormonale Veränderungen im menschlichen Körper bewirken.

* Das grundsätzliche sportliche Verbot des Dopings (Reizmittelgenuß zur Leistungssteigerung) ist in den internationalen Tennisregeln nicht berücksichtigt.

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