ATP Finals Vorjahressieger Zverev scheitert im Halbfinale an Thiem

Aus der Titelverteidigung wird nichts: Gegen den Österreicher Dominic Thiem ließ der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev alle Breakchancen ungenutzt.
Nach dem späten Break im ersten Satz haderte Alexander Zverev mit sich

Nach dem späten Break im ersten Satz haderte Alexander Zverev mit sich

Foto: John Walton/DPA

Alexander Zverev ist aus dem Jahresabschlussturnier der ATP in London ausgeschieden. Im Halbfinale gegen den Österreicher Dominic Thiem verlor der Vorjahressieger 5:7, 3:6. Für Thiem, der als Sandplatzspieler bekannt ist, ist es der bislang größte Erfolg auf hartem Untergrund. In der Gruppenphase hatte er sich gegen Roger Federer und Novak Djokovic durchgesetzt.

Als erster Österreicher erreichte Thiem das Endspiel der ATP Finals, wo er am Sonntag (19 Uhr, TV: Sky) auf den Griechen Stefanos Tsitsipas trifft, der das Generationenduell mit Roger Federer gewonnen hatte.

Beide Spieler leisteten sich bei eigenem Service nur wenige Fehler. Zverev erspielte sich vier Breakchancen, die er aber alle ungenutzt ließ. Thiem hingegen schlug bei zwei von fünf Gelegenheiten zu, das erste Mal zum Ende des ersten Satzes, als es nach einem Tiebreak aussah. Beim Stand von 5:6 gab Zverev sein Aufschlagspiel ab, woraufhin er in der Satzpause seinen Schläger auf den Boden schleuderte.

Im zweiten Satz kassierte Zverev beim Stand von 2:4 das Break. Nach 1:34 Stunden verwandelte Thiem seinen ersten Matchball mit einer Vorhand, die Zverev nicht mehr erreichte.

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Die ATP Finals sind nach den vier Grand-Slam-Turnieren der wichtigste Wettbewerb im Männertennis. Zum Ende der Saison werden jährlich die ersten acht Spieler der Weltrangliste eingeladen. Insgesamt ist das Turnier mit einem Preisgeld von neun Millionen US-Dollar (ungefähr 8,15 Millionen Euro) dotiert.

mrk/dpa
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