Australian Open Djoković fegt auch über de Minaur hinweg

Wer soll ihn stoppen? Der Serbe Novak Djoković hat auch sein Achtelfinale bei den Australian Open gegen Lokalmatador Alex de Minaur locker gewonnen. Andrej Rublew besiegte Holger Rune in einem dramatischen Match.
Novak Djoković

Novak Djoković

Foto: MANAN VATSYAYANA / AFP

Tennisstar Novak Djoković hat bei den Australian Open in Melbourne mit einer Machtdemonstration das Viertelfinale erreicht. Der 35 Jahre alte Serbe deklassierte in einem höchst einseitigen Achtelfinalmatch den überforderten Australier Alex de Minaur und setzte sich nach nur 2:06 Stunden locker 6:2, 6:1, 6:2 durch. Anders als in den zwei Runden zuvor schien Djoković der Oberschenkel deutlich weniger Probleme zu bereiten.

Wegen Djoković` Blessur und der bis dahin starken Leistung des an Nummer 22 gesetzten de Minaur hatten die australischen Fans auf eine Überraschung gehofft – doch diese Hoffnung legte sich in der Rod-Laver-Arena schnell. Djoković war von Beginn an hellwach, körperlich auf der Höhe und in nahezu allen Belangen überlegen.

De Minaur fehlte die Qualität für einen Coup gegen den Turnierfavoriten, der nur noch drei Siege vom 22. Grand-Slam-Turniersieg entfernt ist. Damit würde Djoković im Finale am 29. Januar mit Rekordhalter Rafael Nadal gleichziehen.

Am Mittwoch kämpft der bei den Australian Open seit 25 Spielen unbesiegte Djoković zunächst gegen den Russen Andrey Rublev um das Erreichen des Halbfinals.

Andrey Rublev nach dem hart erkämpften Sieg

Andrey Rublev nach dem hart erkämpften Sieg

Foto: IMAGO/Peter Dovgan / IMAGO/Uk Sports Pics Ltd

Rublev hatte zuvor Holger Rune ausgeschaltet und sein zweites Viertelfinale im Melbourne Park erreicht. Mit einem glücklichen Netzroller beim Matchball beschloss er ein spannendes 6:3, 3:6, 6:3, 4:6 7:6 (11:9).

Der an Nummer fünf gesetzte Russe kam im letzten Satz in der Rod-Laver-Arena von einem 2:5-Rückstand zurück und zwei wehrte zwei Matchbälle ab, bevor es zum finalen 10-Punkte-Tiebreak kam, der an Spannung kaum zu überbieten war.

Rublev geriet im Tiebreak mit 0:5 in Rückstand, kämpfte sich aber zurück und ging mit 9:7 in Führung, bevor der an Nummer neun gesetzte Rune in einer weiteren späten Phase zwei Matchbälle abwehrte. Dann streifte Rublevs letzter Return das Netz und fiel auf die Seite des 19-jährigen Dänen.

mfu/Reuters/dpa
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