French Open Ex-Weltranglistenerste Halep erleidet Panikattacke auf dem Platz

Im zweiten Satz sei »etwas passiert« – Simona Halep hat nach ihrem Aus in Paris von einer Panikattacke auf dem Platz berichtet. Die ehemalige Tennis-Weltranglistenerste erhielt noch während des Matches ärztliche Hilfe.
Simona Halep in ihrer Zweitrundenpartie gegen Zheng Qinwen

Simona Halep in ihrer Zweitrundenpartie gegen Zheng Qinwen

Foto: Dylan Martinez / REUTERS

Die frühere Weltranglistenerste Simona Halep hat nach ihrer Zweitrunden-Niederlage bei den French Open über eine Panikattacke berichtet.

Im zweiten Satz sei »etwas passiert«, sagte die 30 Jahre alte rumänische Tennisspielerin nach dem 6:2, 2:6, 1:6 gegen die Chinesin Zheng Qinwen. Sie habe eine Panikattacke erlebt. »Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen soll, weil es etwas Neues für mich war. Ich habe geführt, ich spielte gut.« Im dritten Satz hatte sie um ärztliche Hilfe gebeten.

Halep berichtete, dass sie sich womöglich zu sehr unter Druck gesetzt habe. »Ich hatte hart trainiert, ich wollte einfach gut spielen, und vielleicht bin ich beim Nachdenken in Panik geraten.«

Die Ärzte hätten ihr bescheinigt, dass sie physisch okay sei. »Nach dem Match war es ziemlich hart. Aber jetzt geht es mir gut. Ich habe mich erholt und werde aus dieser Episode lernen«, sagte Halep. »Es ist passiert. Ich muss es akzeptieren. Das ist etwas Normales, das jeder hat.«

Sie hatte 2018 die French Open gewonnen und ein Jahr später auch in Wimbledon triumphiert. Inzwischen steht sie auf Rang 19 der Weltrangliste.

Die mentale Gesundheit von Spitzensportlerinnen war im vergangenen Jahr stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit geraten, weil sich Sportstars wie Tennisspielerin Naomi Osaka und Turnerin Simone Biles offen über ihre Probleme geäußert haben.

mfu/dpa/rtr