»Extreme Schmerzen« Zverev sagt nach erneuter Verletzung Teilnahme am Davis Cup ab

Tennis-Olympiasieger Zverev plante bereits sein Comeback für den nun anstehenden Davis Cup, doch ein Knochenödem im Fuß wirft ihn erneut zurück. Ohne Pause, sagte Zverev, könne es »Probleme für die Karriere« geben.
Zverev bei der Davis-Cup-Pressekonferenz in Hamburg: »Ich habe wohl zu viel gemacht«

Zverev bei der Davis-Cup-Pressekonferenz in Hamburg: »Ich habe wohl zu viel gemacht«

Foto: Michael Schwartz / dpa

Seit Wochen arbeitete Tennisstar Alexander Zverev nach seiner schweren Bänderverletzung bei den French Open an seinem Comeback. Seit heute ist klar: Er wird dem deutschen Team wegen einer neuen Verletzung bei der Davis-Cup-Zwischenrunde in Hamburg fehlen.

Er habe sich bei seinem intensiven Aufbautraining ein Knochenödem im Fuß zugezogen, sagte der 25-Jährige. Es bestehe die Gefahr, dass bei einem Einsatz der Knochen im Fuß brechen könnte. »Dann würde ich für meine Karriere sehr viele und sehr lange Probleme bekommen«, sagte Zverev. Wegen der Schmerzen im Fuß habe er zuletzt nicht mehr wirklich laufen und gehen können.

»Ich habe wohl zu viel gemacht und jetzt extreme Schmerzen«, sagte der Tennis-Olympiasieger. Nun werde er die Auswahl des Deutschen Tennis Bunds in den Partien gegen Frankreich, Belgien und Australien ab Mittwoch »als Cheerleader« von der Bank unterstützen, sagte Zverev.

Der Hamburger wollte im Davis Cup eigentlich sein Comeback nach seiner schweren Fußverletzung geben, die er sich bei den French Open in Paris vor dreieinhalb Monaten im Halbfinalspiel gegen Rafael Nadal zugezogen hatte. Zverev hatte zuletzt auch seine Teilnahme an den US Open abgesagt.

Zuletzt hatte es für Zverev noch gut ausgesehen: Vor zwei Tagen noch trainierte er normal und fand sogar Zeit für eine Partie mit dem laut Guinnessbuch ältesten Tennisspieler der Welt, dem 98 Jahre alten Ukrainer Leonid Stanislavskyi.

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Dann kam der Rückschlag. Für Zverev rückt Yannick Hanfmann, 30 Jahre, ins DTB-Aufgebot. In den nun anstehenden Zwischenrundenpartien geht es für die deutsche Mannschaft darum, sich für die Endrunde Ende November in Málaga zu qualifizieren. Dorthin reisen jeweils der Erst- und Zweitplatzierte der insgesamt vier Gruppen.

vgl/dpa/sid
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