Tennis Zverev schließt sich Federer-Agentur an

Alexander Zverev hat sein professionelles Umfeld neu geordnet. Der deutsche Tennisstar wird künftig vom Managementteam von Roger Federer vertreten.

Matthew Stockman/AFP

Alexander Zverev hat ein neues Management gefunden. Nach der Trennung von seinem langjährigen Manager Patricio Apey hat sich das deutsche Tennis-Ass der von Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer und dessen Manager Tony Godsick gegründeten Agentur Team 8 angeschlossen. Das teilte der 22-Jährige in New York mit, wo am Montag die US Open beginnen. Die Vereinbarung sei bereits nach dem ATP-Turnier in Hamburg getroffen worden.

Der Rechtsstreit mit seinem Ex-Manager sei hingegen noch nicht beigelegt. "Da gibt es immer noch viel Kopfschmerzen drumherum", sagte Zverev. Jetzt könne sich immerhin "jemand anderes um mich kümmern und ich habe mehr freie Zeit für mich selber".

Einen neuen Trainer suche Zverev trotz Formtiefs derzeit nicht. "Ich muss mich erst einmal wieder selbst finden, und das tue ich am besten mit den Leuten, die ich seit 20 Jahren um mich habe und am besten kenne", sagte Zverev, der in New York wie üblich von Vater Alexander betreut wird. Von Ivan Lendl hatte sich Zverev nach dem frühen Aus in Wimbledon getrennt.

sak/dpa/sid

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insgesamt 2 Beiträge
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kopi4 24.08.2019
1.
Bei der Niederlage in Cincinnati servierte er 20 Doppelfehler, teilweise sogar mitten ins falsche Feld. Er braucht einen neuen Trainer dringender als ein neues Management.
jean-baptiste-perrier 24.08.2019
2. Wer trennte sich von wem?
Der letzte Satz im Artikel (Stand: 24. August 2019, 16.44 Uhr) lautet: "Von Ivan Lendl hatte sich Zverev nach dem frühen Aus in Wimbledon getrennt." - - - - - Zitat Ende - - - - - Kennt man bei SPON eigentlich seine eigenen Artikel? - - > https://m.spiegel.de/sport/sonst/tennis-ivan-lendl-nicht-mehr-trainer-von-alexander-zverev-a-1279090.html - Also wer hat sich da von wem getrennt? Solche Widersprüche tragen nicht unbedingt zur Glaubwürdigkeit bei. Genauso wie der angebliche "eigentliche Rücktritt" von Andy Murray. Murray hatte in Melbourne gesagt, dass er womöglich nach Wimbledon aufhört. Das war keine Rücktrittserklärung, sondern eben nur eine Option. Man achte mal auf die Feinheiten.
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