DTB-Team scheidet im Davis Cup aus Wieder nicht das Halbfinale

Das Doppel mussten sie gar nicht mehr spielen: Bereits nach den beiden Einzelduellen sind die deutschen Männer beim Davis Cup ausgeschieden. Die Briten brauchten dafür nicht mal ihren Star Andy Murray.

Jan-Lennard Struff (l.) verlor das zweite Einzel
Manu Fernandez/AP/dpa

Jan-Lennard Struff (l.) verlor das zweite Einzel


Die deutsche Tennismannschaft der Männer muss weiter auf den ersten Halbfinal-Einzug im Davis Cup seit zwölf Jahren warten. Die Mannschaft von Teamchef Michael Kohlmann verlor am Freitagabend bei der neuen Endrunde in Madrid gegen Großbritannien und schied im Viertelfinale aus.

Die Niederlage gegen die Briten stand bereits nach den beiden Einzeln fest. Zunächst unterlag Philipp Kohlschreiber gegen Kyle Edmund 3:6, 5:7. Dann musste sich Jan-Lennard Struff gegen Daniel Evans 6:7 (6:8), 6:3, 6:7 (2:7) geschlagen geben. Das Doppel wurde nicht mehr ausgetragen.

DTB-Team kann "immer eine Rolle spielen"

"Jetzt überwiegt natürlich erst einmal die Enttäuschung", sagte Teamchef Kohlmann. "Anders als in den Gruppenspielen sind die Dinge in den entscheidenden Situationen dieses Mal nicht zu unseren Gunsten gelaufen." Dennoch war er mit dem Auftreten zufrieden. "Wir haben wieder gezeigt, dass wir, egal in welcher Konstellation wir antreten, immer eine Rolle spielen können."

Nach den beiden Siegen in den Gruppenspielen gegen Argentinien und Chile war das deutsche Team mit Selbstvertrauen in das Duell mit den Briten gegangen, die auf ihren Star Andy Murray verzichteten.

Während das Parallelspiel Argentinien gegen Gastgeber Spanien auf dem Centre Court vor vollen Rängen stattfand, war die Kulisse im Stadion 2 vergleichsweise klein. Die Halle war nur gut zur Hälfte gefüllt. Das neue Davis-Cup-Format hatte zuletzt auch aufgrund der nächtlichen Spiele für Kritik gesorgt.

ptz/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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jean-baptiste-perrier 23.11.2019
1. Die Trauer hält sich in Grenzen!
Vielleicht haben Kohlschreiber und Struff vor der Partie meinen letzten Kommentar hier im Forum zum "neuen Davis Cup" gelesen? Es hat in der Form eh keinen Wert! Aber mal im Ernst: Für Struffi und unseren Oldtimer Kohlschreiber tut es mir schon leid (die haben sich diesen neuen Modus ja nicht ausgedacht). Andererseits sind Edmund und Evans auch gute Jungs die man nicht im Vorbeigehen besiegt. Insbesondere Evans ist ein echter Fighter, der auch den ganz Großen immer alles abverlangt und nie aufgibt, egal wie es steht. Von daher schade für unsere Jungs, aber dann müssen halt andere diesen "neuen Davis Cup" gewinnen.
jesse01 23.11.2019
2. egal
ob im neuen oder alten Modus, unsere Jungs sind nur gut fürs Viertelfinale, mehr ist nicht drin. na ja, den Evans müssen sowohl kohli als auch Steiff locker schlagen. Evans ist mehr Doppelspezialist. und wenn man den halt nicht schlägt, wars das halt. ich finde den neuen Modus nicht schlecht. irgendwie gibt es eine Woche Nonstop-Action. und die Matches sind bisher o.k, wenngleich die Spielzeiten natürlich fragwürdig sind. wer spielt oder guckt sonst um 10.30???
uli_san 23.11.2019
3. Fuer die jeweiligen...
Zitat von jean-baptiste-perrierVielleicht haben Kohlschreiber und Struff vor der Partie meinen letzten Kommentar hier im Forum zum "neuen Davis Cup" gelesen? Es hat in der Form eh keinen Wert! Aber mal im Ernst: Für Struffi und unseren Oldtimer Kohlschreiber tut es mir schon leid (die haben sich diesen neuen Modus ja nicht ausgedacht). Andererseits sind Edmund und Evans auch gute Jungs die man nicht im Vorbeigehen besiegt. Insbesondere Evans ist ein echter Fighter, der auch den ganz Großen immer alles abverlangt und nie aufgibt, egal wie es steht. Von daher schade für unsere Jungs, aber dann müssen halt andere diesen "neuen Davis Cup" gewinnen.
...einzelnen matches spielt der neue Modus aber doch keine Rolle. Match ist match, egal, wie der neue Daviscup ausgerichtet wird. Und nach den Spielen gegen Argentinien und Chile hatte ich mir gegen GB schon etwas mehr erwartet. Aber die Tagesform hat gestern nicht gepasst und deshalb schade, aber kein Weltuntergang.
jean-baptiste-perrier 23.11.2019
4. Warum haben sie nicht Evans gefragt?
jesse01 hat geschrieben: "Evans ist mehr Doppelspezialist." - - - - - Zitat Ende - - - - - Doppelspezialist? Evans? Daniel Evans? Der steht im Einzel derzeit auf 42 (höchste Platzierung 41). Im Doppel ist Dan Evans derzeit die Nr. 151 (höchste Platzierung 145). Also wieso ist Evans Doppelspezialist? Eventuell eine Verwechslung mit einem anderen Spieler mit gleichem oder ähnlichem Nachname?
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