Tennis in Rom Świątek siegt so oft wie seit 2008 keine Frau auf der Tour – Djoković mit Erfolg Nummer 1001

Fünfter Titel in Serie, 28. Sieg in Folge: Iga Świątek spielt weiter in ihrer eigenen Liga. Eine Woche vor Beginn der French Open holt auch Novak Djoković seinen ersten Titel – mit Karrieresieg Nummer 1001.
»Ich werde das mit einer Menge Tiramisu feiern«: Iga Świątek

»Ich werde das mit einer Menge Tiramisu feiern«: Iga Świątek

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ANDREAS SOLARO / AFP

Iga Świątek hat eine Woche vor Beginn der French Open das nächste Turnier gewonnen. Die Tennis-Weltranglistenerste sicherte sich mit ihrem 28. Sieg in Serie den Titel beim WTA-Turnier in Rom. Im Finale besiegte die Polin die Tunesierin Ons Jabeur nach 82 Minuten 6:2, 6:2. Für Świątek war es der fünfte Titel in Serie.

»Ich werde das mit einer Menge Tiramisu feiern«, sagte Świątek auf dem Platz und fügte hinzu: »Wir sehen uns bei den French Open.« Für das Grand-Slam-Turnier in Paris ist Świątek die große Favoritin, in Roland Garros hat sie 2020 ihren bislang einzigen Major-Titel gewonnen.

Die 20-Jährige, die nach dem Rücktritt  der Australierin Ashleigh Barty die Spitze im Ranking übernahm, ist seit Wochen die dominierende Spielerin auf der Tour. Nach den Triumphen in Doha, Indian Wells, Miami und Stuttgart gönnte sie sich in Madrid eine Pause – und triumphierte nun in Rom ohne Satzverlust.

Świąteks 28 Siege in Folge markieren die längste Siegesserie der Frauen seit 2008 und Justine Henin. Bis zur Bestmarke bei den Frauen ist es für Świątek aber noch ein weiter Weg: 1984 blieb Martina Navratilova 74 Matches in Folge ungeschlagen. In den Jahren 1989 und 1990 reihte Steffi Graf 66 Siege aneinander, ehe sie im Finale von Berlin von Monica Seles gestoppt wurde.

Versüßte sich seinen 1000. Karrieresieg mit Erfolg Nummer 1001: Novak Djokovic

Versüßte sich seinen 1000. Karrieresieg mit Erfolg Nummer 1001: Novak Djokovic

Foto: IMAGO/Marco Iacobucci / ipa-agency.net / IMAGO/Independent Photo Agency

Bei den Männern ging der Sieg an Novak Djoković, der damit sein erstes Turnier in diesem Jahr gewonnen hat. Einen Tag nach seinem 1000. Sieg auf der ATP-Tour im Rom-Halbfinale gegen den Norweger Casper Ruud setzte sich der Weltranglistenerste im Endspiel gegen Zverev-Bezwinger Stefanos Tsitsipas aus Griechenland 6:0, 7:6 (7:5) durch. Damit beendete auch Djoković das Masters-1000-Turnier in Italien ohne Satzverlust.

In seinem zweiten Finale in diesem Jahr lag Djoković nach einem perfekten ersten Durchgang im zweiten Satz schon mit 1:4 zurück, doch nach einer Aufholjagd rettete er sich in den Tiebreak und machte nach 1:38 Stunden Spielzeit alles klar.

»Das war eine perfekte Woche für mich«, sagte der 34-Jährige, der damit rechtzeitig vor den French Open seiner Bestform immer näherkommt. »Ich habe in den letzten Wochen meine Form aufgebaut. Es könnte kein besseres Timing sein, wenn ich in Roland Garros antrete. Ein perfektes Szenario für mich.«

Das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 22. Mai.

sak/dpa