Tennis in Wimbledon Djoković trotz kurzem Wackler im Viertelfinale – Alcaraz schon raus

Novak Djoković musste einen Satz abgeben, siegte aber dennoch souverän gegen Tim van Rijthoven und träumt weiter von Titel Nummer sieben in England. Carlos Alcaraz dagegen verlor das Duell der Jungstars mit Jannik Sinner.
Auf der Jagd nach seinem siebten Titel in Wimbledon: Novak Djoković

Auf der Jagd nach seinem siebten Titel in Wimbledon: Novak Djoković

Foto: ANDY RAIN / EPA

Titelverteidiger Novak Djoković hat dem Niederländer Tim van Rijthoven im Achtelfinale von Wimbledon kaum eine Chance gelassen. Der sechsmalige Turniersieger aus Serbien setzte sich am späten Sonntagabend 6:2, 4:6, 6:1, 6:2 durch und beendete damit eine Serie des Weltranglisten-104.

Van Rijthoven hatte beim Vorbereitungsturnier in ’s-Hertogenbosch überraschend triumphiert und daraufhin eine Wildcard vom All England Club erhalten. Auch in Wimbledon überzeugte der 25-Jährige, der bis ’s-Hertogenbosch noch kein Match auf der ATP-Tour gewonnen hatte.

Viertelfinale gegen Alcaraz-Bezwinger Sinner

Gegen Djoković endete sein Lauf, obwohl er dem Weltranglistendritten kurzzeitig den Nerv geraubt und überraschend den zweiten Satz gewonnen hatte. In der Folge drehte der 35 Jahre alte Turnierfavorit jedoch auf.

Im Viertelfinale bekommt es Djoković am Dienstag mit dem erst 20 Jahre alten Jannik Sinner zu tun. Im Duell der Jungstars besiegte der Südtiroler den spanischen Shootingstar Carlos Alcaraz 6:1, 6:4, 6:7 (8:10), 6:3. Der an Nummer fünf gesetzte 19-jährige Spanier verpasste damit das dritte Grand-Slam-Viertelfinale seiner Karriere. Sandplatzspezialist Alcaraz hatte in Wimbledon unter anderen die beiden deutschen Tennisprofis Jan-Lennard Struff und Oscar Otte bezwungen.

Duell der nächsten Generation: Jannik Sinner (l.) besiegte Carlos Alcaraz

Duell der nächsten Generation: Jannik Sinner (l.) besiegte Carlos Alcaraz

Foto: Ryan Pierse / Getty Images

Zudem erreichten der Brite Cameron Norrie und David Goffin aus Belgien das Viertelfinale. Der an Nummer neun gesetzte Norrie setzte sich gegen Tommy Paul aus den USA mit 6:4, 7:5, 6:4 durch. Als ungesetzter Spieler rang Goffin den Amerikaner Frances Tiafoe mit 7:6 (7:3), 5:7, 5:7, 6:4, 7:5 nieder.

kjo/dpa
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